Aboriginal Peoples - Whose country is it?

Aboriginal Peoples

Gymnasium

Geschichte

11. | 12. | 13. Klasse

13 - 28 Unterrichtsstunden

Beschreibung

Indigene Völker und Communities wurden in ihrer langen Geschichte häufig von nachfolgenden Siedlern unterdrückt, verdrängt oder entmündigt. Ein besonders eklatantes Beispiel stellt das Schicksal der australischen Aborigines dar, die als älteste indigene Kultur der Welt erst spät Bürger- und Landrechte erlangten. Anhand von Texten, Reden, Liedern, Karikaturen und Videos analysieren die Schülerinnen und Schüler koloniale Narrative, Formen von Erinnerung und politische Anerkennung und vergleichen diese mit anderen indigenen Erfahrungen wie in Kanada, den USA und Neuseeland.
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Kompetenzen

Klassenstufe:10–13
Dauer:13–28 Unterrichtsstunden + LEK
Kompetenzen:(post)koloniale Entwicklungen analysieren, historische Narrative vergleichen, Perspektiven indigener Bevölkerungen und staatlicher Akteure einordnen, Folgen von Enteignung und Assimilation beurteilen, politische Anerkennungsprozesse bewerten
Thematische Bereiche:Britische Kolonialgeschichte, indigene Gesellschaften vor und nach der Kolonisation, Landnahme und Assimilationspolitik, Emanzipationsbewegungen, Erinnerungskultur und politische Aufarbeitung
Medien:Cartoon, Texte, Videos (TED Talks)

Inhaltsangabe

1.–4. Stunde

Thema:Dark Emu and aboriginal communities
M 1Aboriginal creation stories: The Rainbow Serpent
M 2Bruce Pascoe: Rethinking Aboriginal history
M 3Aboriginal knowledge, community and land
M 4Australia before James Cook
Inhalt:Die Lernenden setzen sich mit Schöpfungsmythen, Wissen, Lebensweisen und Geschichte der Aboriginal Peoples auseinander, hinterfragen koloniale Narrative (z. B. hunter-gatherer, terra nullius) und reflektieren deren Bedeutung für Identität, Landnutzung und heutige Gesellschaft Australiens.
Benötigt:Internetfähige Endgeräte (z. B. Tablets)

5.–8. Stunde

Thema:Captain Cook ‘discovered’ Australia
M 5The 1769 Transit of Venus on Tahiti
M 6British colonisation of Australia
M 7White contact and competing historical narratives
Inhalt:Die Lernenden untersuchen wissenschaftliche Entdeckungsreisen (Venusdurchgang, Cook), die britische Kolonisation Australiens und ihre Folgen sowie gegensätzliche Deutungen von „Fortschritt“ und Gewalt. Sie reflektieren konkurrierende Geschichtsbilder (Black Armband History) und deren Wirkung auf Identität und Erinnerungskultur.

9.–12. Stunde

Thema:The Mabo case
M 8Native title versus Crown land: The Mabo Case
M 9The Mabo Movement: Music, protest and memory
M 10“Whose Country Is It?” – Terra Nullius, memory and historical responsibility
Inhalt:Die Lernenden analysieren den Mabo- und Wik-Fall als Wendepunkt der australischen Rechtsgeschichte, hinterfragen das Konzept terra nullius und reflektieren konkurrierende Ansprüche auf Land. Sie diskutieren Identität, Erinnerungskultur und die politische wie kulturelle Bedeutung indigener Landrechte bis heute.
Benötigt:Internetfähige Endgeräte (z. B. Tablets)

13.–16. Stunde

Thema:The Stolen Generation
M 11The Stolen Generations: Memory and voice
M 12My Island Home: Identity, belonging and Indigenous voice
Inhalt:Die Lernenden befassen sich mit den Stolen Generations und deren Aufarbeitung anhand von Musik und Erzählungen. Sie analysieren persönliche Erfahrungen, kulturelle Identität und Erinnerung sowie die Rolle indigener Stimmen (Archie Roach, Christine Anu) für Versöhnung und ein neues Selbstverständnis Australiens.
Benötigt:Internetfähige Endgeräte (z. B. Tablets)

17.–20. Stunde

Thema:Apology Australia and Canada
M 13A national apology: Remembering the Stolen Generations
M 14“Stolen the Cheque” – Apology vs. compensation
M 15Residential Schools in Canada: Apology and reconciliation
Inhalt:Die Lernenden vergleichen staatliche Entschuldigungen für koloniales Unrecht in Australien und Kanada. Sie analysieren politische Reden, Karikaturen und historische Kontexte zu den Stolen Generations und Residential Schools und reflektieren Bedeutung, Grenzen und Wirkung von Entschuldigungen für Erinnerung, Gerechtigkeit und Versöhnung.
Benötigt:Internetfähige Endgeräte (z. B. Tablets)

21.–24. Stunde

Thema:The voice
M 16Indigenous voice and democratic debate in Australia
M 17Australia Day(s): History and debate
M 18Reflecting on the failure of the voice
M 19“No“ to the voice
Inhalt:Die Lernenden analysieren aktuelle Debatten um indigene politische Mitbestimmung in Australien: die Uluru Statement-Initiative und das gescheiterte Voice-Referendum, unterschiedliche Deutungen von Australia Day sowie Reaktionen auf das „No“. Sie reflektieren Folgen für Identität, Demokratie und den Prozess der Versöhnung.
Benötigt:Internetfähige Endgeräte (z. B. Tablets)

25.–28. Stunde

Thema:Indigenous peoples - USA & New Zealand
M 20The Trail of Tears: Land, removal and broken promises
M 21The discovery of New Zealand: Māori exploration and European arrival
Inhalt:Die Lernenden untersuchen koloniale Expansion und indigene Verdrängung in Nordamerika und Neuseeland. Am Beispiel des Trail of Tears und der Māori-Geschichte analysieren sie gebrochene Verträge, Ideologien wie manifest destiny, kulturelle Begegnungen und Konflikte sowie langfristige Folgen für indigene Gesellschaften und Erinnerungskulturen.

29.–30. Stunde

Thema:LEK: UN Declaration
M 22The rights of Indigenous people
Inhalt:Die Lernenden befassen sich mit der UN-Erklärung über die Rechte indigener Völker. Sie analysieren deren Ziele wie Selbstbestimmung, Land- und Beteiligungsrechte und reflektieren globale Perspektiven indigener Gemeinschaften. Dabei diskutieren sie den Konflikt zwischen Schutz indigener Rechte und staatlichen Interessen.
Benötigt:Internetfähige Endgeräte (z. B. Tablets)

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