AlltÀglich und doch unerreicht? - Unsere Vorstellungen von Gott

AlltÀglich und doch unerreicht?
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Mittlere Schulformen

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Religion

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5. | 6. Klasse

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6 Unterrichtsstunden

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25.01.2017

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digitaler Beitrag

Beschreibung

Gott - ein allseits bekannter Name und dennoch sind mit ihm die verschiedensten Assoziationen verbunden. Es existieren so viele verschiedene Gottesvorstellungen wie es Menschen gibt, da das Gottesbild eines jeden in elementarer Weise von seinen eigenen, individuellen Erfahrungen abhĂ€ngig ist. In dieser Unterrichtseinheit reflektieren die Lernenden ihre persönlichen Gottesvorstellungen und -erfahrungen und ĂŒberdenken ihre Beziehung zu Gott. Sie lernen die metaphorische Sprache der Bibel kennen und setzen sich mit Jesus als BrĂŒcke zwischen Gott und Welt auseinander. Machen Sie sich gemeinsam mit Ihren SchĂŒlern auf die Suche nach den Spuren, die Gott in ihrem Leben hinterlassen hat, und unterstĂŒtzen Sie sie dabei, ein eigenstĂ€ndiges, kritisch-konstruktives Gottesbild zu entwickeln. Gott - ein allseits bekannter Name und dennoch sind mit ihm die verschiedensten Assoziationen verbunden. Es existieren so viele verschiedene Gottesvorstellungen wie es Menschen gibt, da das Gottesbild eines jeden in elementarer Weise von seinen eigenen, individuellen Erfahrungen abhĂ€ngig ist. In dieser Unterrichtseinheit reflektieren die Lernenden ihre persönlichen Gottesvorstellungen und -erfahrungen und ĂŒberdenken ihre Beziehung zu Gott. Sie lernen die metaphorische Sprache der Bibel kennen und setzen sich mit Jesus als BrĂŒcke zwischen Gott und Welt auseinander. Machen Sie sich gemeinsam mit Ihren SchĂŒlern auf die Suche nach den Spuren, die Gott in ihrem Leben hinterlassen hat, und unterstĂŒtzen Sie sie dabei, ein eigenstĂ€ndiges, kritisch-konstruktives Gottesbild zu entwickeln.
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# Gott
# Gottesvorstellungen
# Metaphern
# Sprache der Bibel
# Reden in Bildern
# Gottesbild

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Kompetenzen

Klasse:5/6
Dauer:4 Bausteine (ca. 6 Stunden)
Kompetenzen:sich mit den verschiedenen Gottesvorstellungen und Gottesnamen der Bibel auseinandersetzendie metaphorische Sprache der Bibel kennenlernenbestehende Gottesvorstellungen reflektieren und ein kritisch-konstruktives Gottesbild entwickeln
Bibel:Biblische Gottesnamen (Mk 14,36; Ex 3,14) ‱ Jesus zeigt das Wesen Gottes (Mk 7,31-35; Lk 19,1-10; Mt 9,35-36; Mk 2,13-17) ‱ Das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Lk 15,1-7) ‱ Das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32) ‱ Ps 23
Methoden:Galeriegang ‱ Placemat ‱ Partnerpuzzle
Ihr Plus:Ă€sthetisch-kreativer Zugang ‱ Text- und Bildbearbeitung ‱ kreatives Schreiben

Inhaltsangabe

Baustein 1 Eigene und biblische Gottesvorstellungen

Wer oder was ist Gott fĂŒr mich?Wo begegnet uns Gott im Alltag? Bilder und typische Aussagen ĂŒber Gott lassen die SchĂŒler darĂŒber ins GesprĂ€ch kommen, wer oder was Gott fĂŒr sie ist und wo Gott in ihrem Alltag vorkommt. Sie erarbeiten, dass menschliche Vorstellungen von Gott subjektiv sind, da jeder Mensch andere Gotteserfahrungen macht.M 1Gott – ein Thema fĂŒr mich?M 2FĂŒr mich ist Gott ...
  • die Verschiedenheit von Gottesvorstellungen wahrnehmen
  • eigene Gottesvorstellungen reflektieren
PlakateBlanko-Karten, MethodenkĂ€rtchen „Galeriegang“
Gottesnamen in der BibelAnhand verschiedener Bibelstellen entdecken die Jugendlichen die bildhafte und metaphorische Sprache der Psalmen und werden an die Gottesnamen „Abba“ und „Ich-bin-da“ herangefĂŒhrt. Diese sind wichtig fĂŒr das spĂ€tere VerstĂ€ndnis der Gleichnisse Jesu sowie seines Verhaltens.M 3Gott hat viele Namen
  • sich mit den unterschiedlichen biblischen Gottesnamen auseinandersetzen
Computerraum mit Internetzugang, Bibeln
So können Sie die Materialien aus Baustein 1 kombinierenM 1 dient als Einstieg und kann gegebenenfalls vertieft werden. M 2 und M 3 beleuchten den Gottesbegriff aus je unterschiedlicher (persönlicher vs. biblischer) Perspektive und sollten daher zusammenhÀngend eingesetzt werden.

Baustein 2 Jesus – Eine BrĂŒcke zwischen Gott und Welt

Jesus als Sprachrohr GottesDie Lernenden untersuchen Bibelstellen, in denen Jesu Handeln und Wirken in der Welt deutlich wird. Sie erkennen, dass Jesus eine BrĂŒcke zwischen Gott und den Menschen bildet. Sie erarbeiten in Gruppenarbeit zwei Gleichnisse, in denen Jesus in bildhafter Sprache von Gott erzĂ€hlt.M 4Jesus – Die deutlichste Spur Gottes in der WeltM 5Jesus erzĂ€hlt davon, wie Gott ist
  • Gottes Liebe nicht nur als Zuspruch, sondern auch als Anspruch wahrnehmen
  • die metaphorische Sprache der Bibel deuten
Bibeln, MethodenkĂ€rtchen „Partnerpuzzle“MethodenkĂ€rtchen „Placemat“, DIN-A3-BlĂ€tter, Bibeln
So können Sie die Materialien aus Baustein 2 kombinierenBaustein 2 fokussiert die biblische Perspektive auf das Gottesbild und sollte aufgrund deren hoher Relevanz nicht verkĂŒrzt werden.

Baustein 3 Das Gebet als (Vertrauens-)GesprÀch mit Gott

Das Gebet – eine VertrauensangelegenheitAnhand von Psalm 23 erfahren die SchĂŒler, dass ein Gebet ein ganz persönliches Erlebnis mit Gott ist. Sie schreiben eine Übersetzung zu Psalm 23, die ihre persönliche Sichtweise Gottes widerspiegeln soll.M 6Sich Gott anvertrauen
  • eigene religiöse Erfahrungen und die biblisch-christliche Glaubensperspektive vernetzen
Bibeln, Computerraum mit Internetzugang
So können Sie die Materialien aus Baustein 3 kombinierenAls kreative Vertiefung bietet sich der Text „Spuren im Sand“ (Margaret Fishback Powers) an, den die SchĂŒler gestalten, erklĂ€ren und hinterfragen können.

Baustein 4 Gottes Wirken in der Welt

Gott zeigt sich in der Welt – nur wo und wie?Die SchĂŒler erarbeiten im Zuge einer Gedichtanalyse, dass Gott sich in den Menschen zeigt, die an ihn glauben und in seinem Sinne handeln. Sie vernetzen mithilfe eines kreativen Schreibauftrags das Erfahrene und Gelernte miteinander.M 7Manchmal geschieht es ...M 8Ich will, dass du mir Gott zeigst!
  • bestehende Gottesvorstellungen reflektieren
  • ein kritisch-konstruktives Gottesbild entwickeln
So können Sie die Materialien aus Baustein 4 kombinierenM 7 kann bei Zeitknappheit entfallen.

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