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Geschichte
11. | 12. | 13. Klasse
10 - 12 Unterrichtsstunden
22.10.2018
digitaler Beitrag
Beschreibung
Krieg ist in der Regel für heutige Schüler ein medial vermitteltes Phänomen aus fernen Regionen (Afghanistan, Syrien usw.), Auswirkungen von Kriegen spüren aber auch sie im Alltag unmittelbar: im Zusammenleben mit Flüchtlingen aus Kriegsgebieten und durch die Angst vor terroristischer Gewalt, durch den „Asylstreit“ und durch verschärfte Sicherheitsvorkehrungen bei Großveranstaltungen. Ein Krieg ist schnell begonnen, aber wieder Frieden zu schließen, ist schwer. Es gilt als eine Kunst, Frieden zu schließen. Diese Kunst ist geschichtsträchtig und sie dient als Leitfaden dieser Unterrichtseinheit: Inwiefern gelang es dem Potsdamer Abkommen nach dem Zweiten Weltkrieg wieder Frieden zu schließen? Das Potsdamer Abkommen von 1945 war eine der wichtigsten Friedensverhandlungen nach dem Zweiten Weltkrieg. Hier entschieden die drei alliierten Siegermächte USA, Großbritannien und die Sowjetunion wie es für Nachkriegsdeutschland politisch, territorial und wirtschaftlich weitergehen sollte. Mit der Unterrichtseinheit erarbeiten Ihre Schüler eine Bilanz des Zweiten Weltkrieges und diskutieren sowohl die Atlantik-Charta wie auch den Morgenthau Plan. Sie betrachten die geografische Aufteilung Deutschlands und erörtern das Für und Wider einer Anerkennung der Oder-Neiße-Linie. Nach einer Bewertung der Bestimmungen schlagen Sie mit Ihrem Kurs den Bogen zu den Folgen und Auswirkungen des Abkommens, beziehen dabei den Kalten Krieg sowie Flucht und Vertreibung mit ein und stellen sich am Ende die Frage: Können Frieden und Freundschaft erzwungen werden?
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# Reaktionen
# Auswirkungen
