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Ein Nikolausgedicht musikalisch gestalten - "Holler, boller, Rumpelsack" sprechen, singen und begleiten

Ein Nikolausgedicht musikalisch gestalten
In dieser Einheit lernen die Kinder den Nikolaus-Vers "Holler, boller, Rumpelsack" kennen. Sie sprechen das Gedicht, gestalten es mit Bewegungen und singen dazu. Ein selbst gebasteltes Nikolaus-Nuss-Instrument begleitet sowohl den Sprechvers als auch das Lied. So entsteht Schritt für Schritt eine stimmungsvolle Aufführung. Holler, boller, fertig, los!
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Grundschule

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Kompetenzen

Klassenstufe:1 bis 3
Dauer:ca. 4 Unterrichtsstunden
Kompetenzen:Musik durch Bewegung begleiten; Lieder mit Instrumenten begleiten; Auswendig singen; Geräusche und Klangvorstellungen umsetzen
Thematische Bereiche:Ein Nikolausgedicht singen, sprechen und musizieren
Medien:Bildkarte Nikolaus; Bildkarten zur Klanggeschichte; Gedicht und Noten zum Lied, Beobachtungsbogen
Hörbeispiele:Track 1: Lied Vollversion, Track 2: Playback
Fächerübergreifend:Werken (Selbstbauinstrument); Kunst (Bild vom Nikolaus malen), Deutsch (Gedicht)

Inhaltsangabe

1. Stunde

Thema:Das Nikolausgedicht sprechen und mit Gesten begleiten
Einstieg:
OrganisationSuS versammeln sich im Sitzkreis.
M 1 (BD)Nikolaus-Klänge / L präsentiert das Bild mit der Impulsfrage „Welche Geräusche hören wir am Nikolausabend?“; SuS nennen und imitieren das Klingeln der Glocke, das Klopfen der Hand, das Stapfen im Schnee, das Klappern der Nüsse im Jutesack.
HinweisDie Mitra kennzeichnet die Figur als heiligen Nikolaus. Falls SuS die Figur als Weihnachtsmann bezeichnen, erläutert L, dass Nikolaus Bischof von Myra war und der Nikolaustag am 6. Dezember an ihn erinnert.
Erarbeitung:
M 2 (BK) und M 3 (TX)Nikolausgedicht Holler, Boller, Rumpelsack – Bildkarten und Gesten / L spricht das Gedicht zunächst versweise und zeigt jeweils die passende Bildkarte; SuS sprechen die Verse nach; anschließend legt L die Bildkarten in der richtigen Reihenfolge in die Kreismitte; L spricht das Gedicht erneut und begleitet es mit Gesten; SuS übernehmen zunehmend Text und Bewegungen; danach sprechen sie das Gedicht stumm mit und führen nur die Gesten aus; L fordert die Kinder mit dem Spruch „Mi, ma, mange – alle in die Schlange!“ auf, sich hintereinander aufzustellen; L trägt den Nikolaussack, die Schlange geht durch den Raum und alle sprechen dazu das Gedicht; abschließend kehren SuS in den Sitzkreis zurück und sprechen das Gedicht noch einmal mit Gesten.
M 4 (AB)Nikolaus-Nuss-Instrument / SuS basteln mithilfe von L ein Nikolaus-Nuss-Instrument.
Abschluss:
AnwendungSuS sprechen das Nikolausgedicht und begleiten es mit ihrem Nikolaus-Nuss-Instrument, indem sie mit einem Holzstäbchen im Sprechrhythmus auf die Nussschale schlagen.
Benötigt:
  • (digitale) Präsentationsmöglichkeit für M 1
  • M 2 ausgeschnitten, M 3 und M 4 im Klassensatz
  • Pro Kind eine Walnusshälfte und Holzstäbchen, Heißklebepistole

2. Stunde

Thema:Das Nikolausgedicht mit Instrumenten begleiten
Einstieg:
WiederholungAlle sprechen noch einmal das Gedicht und begleiten es auf ihrem Nikolaus-Nuss-Instrument.
ImpulsHeute bekommt unser Gedicht noch mehr Klänge.
Erarbeitung:
M 5 (AB)Nikolausgedicht – Instrumentalbegleitung / SuS verteilen sich auf die im Halbkreis liegenden Instrumente; L vereinbart mit SuS Zeichen für Spielen und Stoppen und übt diese mit den Instrumentengruppen mit immer schneller werdenden Wechseln ein; anschließend variiert L Lautstärke (laut: Hände kräftig schütteln, leise: Hände ruhig bewegen) und den zeitgleichen oder zeitversetzten Einsatz der Gruppen; zwischendurch wechseln SuS die Instrumente, sodass jedes Kind alle drei Instrumente erprobt; sobald die Zeichen sicher umgesetzt werden, übernehmen einzelne SuS das Dirigieren.
SpielPantomime-Spiel: Einzelne SuS stellen vor einer Instrumentengruppe pantomimisch eines der drei Instrumente dar. Die entsprechende Gruppe erkennt ihr Instrument und setzt selbstständig ein bzw. stoppt.
Abschluss:
PräsentationAls Abschlussaufführung sprechen alle das Gedicht und begleiten es mit ihrem Instrument; nach jedem Durchgang wechseln SuS ihren Platz und gehen zur nächsten Instrumentengruppe.
AlternativeSuS führen alles bisher Erlernte zusammen: das Gedicht sprechen und mit Gesten begleiten, anschließend sprechen und mit Instrumenten begleiten, dann ein Durchgang, in dem nur die Instrumente spielen.
Benötigt:
  • Nikolaus-Nuss-Instrumente
  • Je nach Klassengröße ca. 10 Handtrommeln, 10 Nikolaus-Nuss-Instrumente, 10 Klanghölzer (Claves)

3. Stunde

Thema:Das Nikolausgedicht singen
Einstieg:
ImpulsWir haben nun das Nikolausgedicht gesprochen und musiziert, heute wollen wir es singen.
M 6 (TX)Stimmbildungsgeschichte Nikolausabend / L führt zusammen mit den SuS die Stimmbildungsgeschichte im Stehen durch und führt am Ende der Stimmbildungsgeschichte zur Melodie des Liedes über.
Erarbeitung:
M 7 (LN) mit Hörbeispielraabe.click/emu-nikolausliedraabe.click/emu-nikolauslied-pbNikolauslied Holler, boller, Rumpelsack / L singt die erste Strophe zeilenweise vor oder spielt T 1 (VV) ab; SuS singen jeweils nach; anschließend singt L das Lied strophenweise mit Text vor und SuS singen mit; sobald SuS das Lied sicher beherrschen, begleiten sie es mit dem Nikolaus-Nuss-Instrument im Grundschlag; optional spielt L dazu T 2 (PB) ab.
Abschluss:
M 8 (TK)Nikolauslied – Gestaltungskarten / SuS wählen gruppenweise oder gemeinsam Spielmöglichkeiten aus den Karten aus und gestalten ihre eigene Version des Lieds.
Benötigt:
  • Tablet oder PC mit Lautsprecher zum Abspielen der Hörbeispiele
  • Nikolaus-Nuss-Instrumente
  • M 8 ausgeschnitten und ggf. laminiert

4. Stunde

Thema:Eine Klanggeschichte zum Nikolaus
Einstieg:
OrganisationSuS kommen im Sitzkreis zusammen.
RätselHörrätsel: L erzeugt verdeckt 3–4 der für die Klanggeschichte benötigten Klänge; SuS benennen das Instrument und beschreiben den Klang.
ÜberleitungDiese Klänge brauchen wir für heute für eine Geschichte. Hört genau zu, was darin passiert.
Erarbeitung:
M 9 (BK) und M 10 (TX)Klanggeschichte / L erzählt die Geschichte und legt zu jeder Szene das passende Bild aus; SuS erproben zu den einzelnen Szenen verschiedene Instrumente und Spielweisen und entscheiden gemeinsam, welche Klänge besonders gut passen.L erzählt die Geschichte erneut; SuS gestalten die Szenen mit den vereinbarten Klängen; L und SuS reflektieren gemeinsam die Klanggestaltung: Welche Klänge haben gut gepasst? Wo sollte lauter oder leiser, schneller oder langsamer, kürzer oder länger gespielt werden?Anschließend setzen SuS die vereinbarten Veränderungen in einem zweiten Durchgang um.
Abschluss:
TransferL und SuS übertragen Erkenntnisse aus der Gestaltung der Klanggeschichte auf das Nikolauslied und vereinbaren ausgewählte Veränderungen; SuS führen das Lied in der gemeinsam gestalteten Fassung auf.
FeedbackL ruft zentrale Stationen der Reihe in Erinnerung; SuS reagieren mit passenden Bewegungen, Klängen oder kurzen musikalischen Ausschnitten; anschließend reflektieren sie mithilfe ausgewählter Satzanfänge, was ihnen besonders gefallen hat, was sie gelernt haben und was ihnen noch schwerfällt.
Benötigt:
  • Orff-Instrumente: 4–6 Triangeln, 10 Handtrommeln, 5 Schellenbänder

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