Die entdeckende Auseinandersetzung mit der Mathematik der Maya eröffnet den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in eine exotische und geheimnisvolle Kultur, die für uns faszinierend, weil völlig fremd, ist. Über unterschiedliche Arbeits- und Sozialformen führt der Beitrag die Lernenden spielerisch an die mathematischen und astronomischen Leistungen der Maya heran. Dabei thematisiert er Grundinhalte, wie z. B. das Rechnen in Stellenwertsystemen oder die Beschäftigung mit einfachen geometrischen Körpern. Die exotische und geheimnisvolle Mathematik anderer Kulturen vorstellen, hier "einen der längsten und prächtigsten Fäden im Wandteppich der Menschheitsgeschichte" (Jan Stewart) - das ist das Anliegen dieses Beitrages zum Jahr der indigenen Völker. Die Maya setzten zum Zählen nicht nur ihre Hände ein, sondern auch ihre Füße, zählten (und rechneten) also im Vigesimalsystem (= System zur Basis 20). Ihr Sonnenkalender zeugt von hervorragenden astronomischen Kenntnissen. Ihre Kleidung schmückten die Maya mit komplizierten geometrischen Mustern und die Schönheit ihrer Bauwerke, beispielsweise der Tempelpyramide von Chichén Itzá versetzt noch heute viele Besucher in ungläubiges Staunen. Begeben Sie sich mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf eine Reise zu den Schätzen im Regenwald Mittelamerikas! Durch Berührungspunkte zu den Fächern Geschichte, Geografie und Kunst eignet sich der Beitrag insbesondere für den fachübergreifenden Unterricht.
Leseprobe ansehenGymnasium
Mathematik
7. | 8. Klasse
10 Unterrichtsstunden
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