Fallbeispiele zur synthetischen Evolutionstheorie

Fallbeispiele zur synthetischen Evolutionstheorie

Berufliche Schulen | Gymnasium

Biologie

11. | 12. | 13. Klasse

8 Unterrichtsstunden

Beschreibung

Die Größe und die Körperform, die Farbe und nicht zuletzt die wehrhaften Merkmale wie knöcherne Seitenplatten und Beckenstacheln – einige Merkmale variieren beim Dreistachligen Stichling (Gasterosteus aculeatus) stark. Immer wieder wird diskutiert, ob die Populationen im Atlantik, im Pazifik und in vielen Binnengewässern der nördlichen Erdhalbkugel einer Art angehören. Manchmal stellt sich die Frage sogar für die Stichlinge in ein und demselben See. Mindestens seit dem Ende der letzten Eiszeit befindet sich der Stichling in einer ökologisch bedingten adaptiven Radiation. Für die Wissenschaft ist er ein Modellorganismus bei der Erforschung von Evolutionsprozessen und für den Biologieunterricht in der gymnasialen Oberstufe ein hervorragend geeignetes Fallbeispiel. Die folgenden Materialien und Aufgaben bieten Gelegenheit zur komplexen Anwendung der synthetischen Evolutionstheorie.
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# synthetischen Evolutionstheorie
# Dreistachliger Stichling
# Umweltfaktoren
# morphologisches Artkonzept
# biologisches Artkonzept
# Genmutation
# Genregulation
# Kreuzung
# Genotyp
# Phänotyp

Kompetenzen

Klassenstufe:11/12/13
Dauer:8 Unterrichtsstunden
Kompetenzen:1. Sachkompetenz; 2. Erkenntnisgewinnungskompetenz; 3. Kommunikationskompetenz
Methoden:advance organizer, Gruppenpuzzle
Inhalt:Synthetische Evolutionstheorie, Bau-, Lebensweise und Lebensraum des Dreistachligen Stichlings, Umweltfaktoren, morphologisches und biologisches Artkonzept, Genmutation, Genregulation, Kreuzung, Zusammenhang Geno- und Phänotyp, Chromosomenmutation, natürliche Selektion durch Prädatoren, ökologische und reproduktive Isolation, sympatrische und allopatrische Artbildung

Inhaltsangabe

1.–8. Stunde

M 1Synthetische Evolutionstheorie – ein advance organizer
M 2Der Stichling in seinem Lebensraum (Stammgruppe)
M 3EDA1 – ein Gen für Plattenbildung (Expertengruppe A)
M 4Pitx1 – ein Gen für Beckenstacheln (Expertengruppe B)
M 5Insekten als Prädatoren (Expertengruppe C)
M 6Raubfische als Prädatoren (Expertengruppe D)
M 7Evolutionsprozesse im Salz- bzw. Süßwasser
M 8Was ist da los im Paxton Lake?

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