Gymnasium
Deutsch
11. | 12. | 13. Klasse
13 Unterrichtsstunden
Beschreibung
In dem Roman „Der erste Zug nach Berlin“ reist eine amerikanisch-britische Journalistengruppe in demokratiepädagogischer Mission in die ehemalige deutsche Hauptstadt. Unterschiedliche politische Ansichten der Teilnehmenden treffen auf eine Nachkriegsgesellschaft, die weder das NS-System überwunden noch klare Zukunftsvorstellungen hat. Authentisch präsentiert wird eine Mixtur von Beobachtungen, Gedanken und Gesprächen aus der Perspektive der jungen Amerikanerin Maud, die, durch widersprüchliche Erfahrungen zwischen Faszination und Abwehr hin- und hergerissen, in ihrem Selbstverständnis geprüft wird. Streitgespräche über Deutschland wie auch emotionale Irritationen der Ich-Erzählerin beleuchten satirisch Denkmuster und Verhaltensweisen von Siegern und Besiegten und motivieren zu kritischer Selbst- und Gegenwartsbefragung.
# Roman
# Zweiter Weltkrieg
# Nationalsozialismus
