Gymnasium
Pädagogik & Psychologie
12. | 13. Klasse
18 Unterrichtsstunden
22.10.2018
digitaler Beitrag
Beschreibung
Helmut Fends „Neue Theorie der Schule“ ist ein Standardwerk der Bildungsforschung. Es trägt zum Verständnis der schulinternen Prozesse sowie von deren Auswirkungen auf schulexterne Bereiche bei und gibt Anregungen für die zukünftige Gestaltung institutionalisierten Lehrens und Lernens. Die vorliegende Einheit setzt bei Fends ersten Auseinandersetzungen mit den gesellschaftlichen Bedingungen schulischer Sozialisation an. Anhand der Analyse erarbeiten sich die Lernenden sukzessive seine Theorie der Schule, erkennen die Zusammenhänge des Bildungssystems sowie gesellschaftliche Gegebenheiten und sie analysieren die von Fend herausgearbeiteten Funktionen der Schule: Sozialisation und Enkulturation, Qualifikation, Selektion bzw. Allokation und Legitimation bzw. Integration. Schulen sind Institutionen der gesellschaftlich kontrollierten und veranstalteten Sozialisation. Mit diesen Worten beginnt Helmut Fend 1974 seine Arbeit zu gesellschaftlichen Bedingungen schulischer Sozialisation - und es sollten viele Jahre empirischer Arbeit mit etlichen Spezifizierungen und Differenzierungen der Schultheorie folgen. Dieser Beitrag zeichnet die Gedanken und Untersuchungen Fends und seine Bedeutung für das Bildungssystem in einer offenen und pluralen Gesellschaft nach. Die Auszüge aus seinen Veröffentlichungen unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei, die Erkenntnisse rund um die Funktionen der Schule selbst zu eruieren und ganzheitlich zu erschließen, um sie auf abschließende Prüfungen vorzubereiten.
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