Der Roman „Kind aller Länder“ von Irmgard Keun stammt aus dem Jahr 1938 und beschreibt das Leben von deutschen Exilantinnen und Exilanten, die auf der Suche nach einer Bleibe durch die ganze Welt ziehen. Erzählt wird aus der Perspektive der zehnjährigen Kully, die mit naivem Charme dazu einlädt, sich in ihr Leben einzufühlen. Und doch ist der Roman kein Kinderbuch, denn die Problematik der Geflüchteten wird nur für Lesende deutlich, die den historischen Hintergrund verstehen, den Humor des Textes deuten und die Unterschiede zur heutigen Situation der Migration erkennen können. Deshalb eignet sich der Roman für die Lektüre in einer älteren Klasse der Mittelstufe.
Leseprobe ansehenGymnasium
Deutsch
9. | 10. Klasse
13 Unterrichtsstunden





