Korrosion auf dem Meer - Metalle opfern sich

Korrosion auf dem Meer

Gymnasium

Chemie

11. | 12. | 13. Klasse

10 Unterrichtsstunden

25.07.2017

digitaler Beitrag

Beschreibung

Das Themenfeld „Korrosion und Korrosionsschutz“ ist vielen Lernenden der Oberstufe aus dem Alltag unter dem Phänomen „Rost/Rostschutz“ bekannt und lässt sich anhand einer Vielzahl möglicher Beispiele kontextualisieren. Im Chemieunterricht der Oberstufe wird es dem Oberthema „Elektrochemie“ zugeordnet und spielt sowohl im Grundkurs als auch im Leistungskurs eine wichtige Rolle. Eine detailliertere Sichtung der Lehrpläne zeigt auf, dass den Lernenden nicht nur entscheidendes Grundwissen bzw. fachbezogene Kompetenzen zu (elektrochemischen) Korrosionsprozessen (u. a. Säure- und Sauerstoffkorrosion) und Maßnahmen zum Korrosionsschutz vermittelt werden müssen, sondern auch die Folgen von Korrosionsprozessen hinsichtlich ökologischer und ökonomischer Aspekte. In unserem Beitrag liegt ein besonderes Augenmerk auf der Kontextualisierung des Korrosionsphänomens anhand von Windrädern und Bohrplattformen im Meerwasser, wobei sowohl die Säurekorrosion als auch die Sauerstoffkorrosion zentrale Elemente bilden. Diese werden nicht nur in der Theorie, sondern auch im Schülerversuch behandelt. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist der Schutz unedler Metalle wie Eisen durch die Verwendung von Opferanoden (z. B. im Schiffsbau) sowie moderner Hochleistungsmaterialien. Ein altes Fahrrad in der Garage, die Felgen am Auto - wir alle kennen das alltägliche Problem "Rost". Viele metallische Werkstoffe verändern sich über die Zeit, wenn sie Luftsauerstoff und Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Ihre Schüler lernen das Phänomen von Sauerstoff- und Säurekorrosion anhand verschiedener Kontexte und Schülerexperimente kennen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Korrosionsschutz durch die Redoxchemie von Opferanoden und Alternativen durch moderne Hochleistungsmaterialien.
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Kompetenzen

Niveau:Sek. II
Dauer:5 Unterrichtsstunden à 90 Minuten
Kompetenzen:Die Lernenden können …
  • ausgewählte Phänomene und Zusammenhänge erläutern und dabei Bezüge zu übergeordneten Prinzipien, Gesetzen und Basiskonzepten der Chemie herstellen.
  • chemische Sachverhalte und Erkenntnisse in gegebene fachliche Strukturen begründet einordnen.
  • kriteriengeleitet beobachten und erfassen und gewonnene Ergebnisse frei von eigenen Deutungen beschreiben.
  • in vorgegebenen Zusammenhängen selbstständig chemische und anwendungsbezogene Fragestellungen mithilfe von Fachbüchern und anderen Quellen bearbeiten.
  • für Bewertungen in chemischen und anwendungsbezogenen Zusammenhängen kriteriengeleitet Argumente abwägen und einen begründeten Standpunkt beziehen.
  • in bekannten Zusammenhängen ethische Konflikte bei Auseinandersetzung mit chemischen Fragestellungen darstellen sowie mögliche Konfliktlösungen aufzeigen.
Der Beitrag enthält Materialien für:
  • Internetrecherchen
  • Umgang mit neuen Medien
  • Schülerversuche
  • kooperative Lernformen
  • fachübergreifenden Unterricht

Inhaltsangabe

V = VorbereitungszeitSV = Schülerversuch
D = DurchführungszeitAb = Arbeitsblatt/Informationsblatt

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