Gymnasium
Latein
6. Lernjahr
18 Unterrichtsstunden
31.08.2017
digitaler Beitrag
Beschreibung
In seiner biografisch-historischen Monographie über die britannische Statthalterschaft seines Schwiegervaters Agricola eröffnet Tacitus ein multiperspektivisches Bild römischer Eroberungs- und Besatzungspolitik. Das römische Selbstverständnis (Romanisierung, Zivilisierung) wird dabei ebenso thematisiert wie die antirömische Perspektive der unterworfenen Völker, die die Fragwürdigkeit der Romanisierung erkennbar werden lässt. In den beiden Reden des Britanniers Calgacus und des Statthalters Agricola prallen der Freiheitsanspruch der ‚Barbaren’ und der Unterwerfungswille der römischen Ursurpatoren dramatisch aufeinander. Tacitus' Agricola lässt sich nicht nur gut als Einführung in die taciteische Geschichtsschreibung lesen sondern bietet Ihren Schülern auch einen spannenden Einblick in die römische Expansionspolitik und der damit einhergehenden Romanisierung besiegter Völker. Anhand der Rede des kaledonischen Kriegsherren Calgacus lernen Ihre Schüler unterschiedliche Perspektiven auf die römische Expansionspolitik kennen und erfahren welchen Preis besiegte Völker bisweilen zu zahlen hatten.
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