Gymnasium | Mittlere Schulformen
Religion
11. | 12. | 13. Klasse
10 Unterrichtsstunden
01.05.2006
digitaler Beitrag
Beschreibung
Die Bergpredigt Jesu zählt zu den bekanntesten Passagen des Neuen Testaments. Nur wenige Texte der Weltliteratur entfalteten eine derartige Wirkung. Mit den Seligpreisungen, dem Vaterunser, dem Gebot der Feindesliebe und der „Goldenen Regel“ enthält sie das ethische Grundsatzprogramm Jesu. Hier definiert er die Leitlinien christlichen Glaubens. In beispielloser Radikalität wird erörtert, wie christliches leben gelingen oder auch verloren gehen kann. Diese Unterrichtseinheit zeigt anhand konkreter Fallbeispiele auf, was es heißt, Jesu Botschaft ernst zu nehmen und im Alltag zu leben. Deutlich wird, dass die Bergpredigt keine hehre, unerreichbare, jenseitsvertröstende Botschaft ist, sondern auch heute noch eine explosiv-friedfertigen Charakter hat. Sie ist aktuell, bis heute. Jesu Botschaft vom Herannahen des Reiches Gottes hatte Sprengkraft. Sie richtete sich vor allem an die Armen, Schwachen und Ausgegrenzten der Gesellschaft. Dabei vertröstete er sie mit seiner Vision einer gerechteren Gesellschaft nicht auf ein Jenseits, eine für sie unerreichbare Zukunft. Er predigte das Anbrechen des Reiches Gottes im Hier und Jetzt. Die Eckpfeiler seiner Vision skizzierte er u. a. in der Bergpredigt. Wie ist die Bergpredigt aufgebaut? Was sind die Kernaussagen? Sind ihre Forderungen erfüllbar oder bewusst als unerfüllbar formuliert?
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