Berufliche Schulen | Gymnasium | Mittlere Schulformen
Geschichte
11. | 12. | 13. Klasse
10 Unterrichtsstunden
10.12.2018
digitaler Beitrag
Beschreibung
Die Idee der „Volksgemeinschaft“ stellte eine zentrale Säule der nationalsozialistischen Ideologie dar. Sie basierte auf der rassistischen Überzeugung, dass zur „Volksgemeinschaft“ nur diejenigen gehören konnten, die „arischen“ Blutes sind. Alle Menschen „nichtarischen“ Blutes, wie etwa die jüdischen Deutschen, waren damit aus dieser Rassegemeinschaft ausgeschlossen. Eng damit verbunden war auch die Vorstellung, die „arische Rasse“ reinzuhalten. Das bedeutete, dass diejenigen Menschen, die nicht dem nationalsozialistischen Ideal des gesunden „Volksgenossen“ entsprachen, ebenfalls nicht dazu gehören durften. Der Beitrag ist in sechs Kapitel gegliedert, in welchen die Volksgemeinschaft hinsichtlich ihrer Inszenierung, ihrer Wirkung und ihrer Glaubwürdigkeit untersucht werden. Die Inszenierung des NS-Regimes verschleierte den eigentlichen Sinn der Volksgemeinschaft: den der Gleichschaltung und Exklusion. In dem Beitrag "NS-Inszenierung" schauen Ihre Schüler hinter die Kulissen dieser Inszenierung. Sie erarbeiten sich dabei über Fachliteratur psychologische Thesen, die sie auf die Primärquellen anwenden. So prüfen sie beispielsweise den "Hypnosecharakter" in der Inszenierung der Sonnenwendfeier und des Reichsparteitags. Überdies hinterfragen die Lernenden ihr eigenes Verständnis von Identität und Gemeinschaft und erkennen auch heutige Propaganda.
# Gleichschaltung
# Exklusion
# Psychologie
# Hypnosecharakter
