Berufliche Schulen | Gymnasium | Mittlere Schulformen
Geschichte
11. | 12. | 13. Klasse
5 Unterrichtsstunden
25.06.2018
digitaler Beitrag
Beschreibung
Es gibt Bereiche der NS-Propaganda, die bisher weniger beachtet und didaktisch aufbereitet wurden. Der vorliegende Baustein hat vier dieser Themen ausgewählt und liefert zu ihnen Materialien und Arbeitsaufträge: die Reden Hitlers in den Anfangsjahren der Partei bis 1923, Plakate als Mittel der Propaganda, Hitlerkarikaturen, die ein positives Bild des „Führers“ zeigen sollten oder durch Kommentare umgedeutet wurden, und Geschichtskarten aus einem Lehrbuch und einem Geschichtsatlas der NS-Zeit. An diesen vier Themen lässt sich auch eine Abfolge erkennen. Während die Reden und die Plakate vor 1933 wichtig waren, um an die Macht zu kommen, dienten Karikaturen und Karten zur ideologischen Gleichschaltung. Die Mitglieder der Nationalsozialistischen Arbeiterpartei wussten um die Wirkung von "Werbung" für ihre Sache und bauten deshalb den Propaganda-Apparat auf sämtliche Bereiche des Lebens aus. Erarbeiten Sie mit Ihren Schülern diesen Sachverhalt und helfen Sie ihnen ihre Urteilskompetenz auszubauen. Im Fokus stehen dabei vier Medientypen: Über die Rede, die für Hitler die eindringlichste Aussagekraft hatte, schlagen wir einen Bogen zu Karten aus den Schulbüchern während der NS-Zeit. Die Lernenden befassen sich mit ausgewählten Karikaturen und Plakaten aus der Zeit vor 1933. Dabei analysieren sie die Intention der Quelle mit kritischem Blick. Sie üben sich in genauer Bildbeschreibung und erlangen letztlich ein Bewusstsein für die Wirkkraft von Propaganda.
# Propaganda
# Plakat
# Rede
# Karikatur
# Karte
# Quellenktitik
