Gymnasium
Chemie
11. | 12. | 13. Klasse
4 - 6 Unterrichtsstunden
20.08.2018
digitaler Beitrag
Beschreibung
Eines der bekanntesten texturgebenden Verfahren in der Molekularküche ist die Sphärifikation. Unter der Sphärifikation versteht man das Einschließen von Flüssigkeiten in einer Hülle aus Gel. Die Bildung der Gelhülle erfolgt dabei durch das Zusammenwirken des Texturgebers Alginat mit Calcium. In diesem Beitrag werden zunächst experimentelle Untersuchungen zur Sphärifikation angestellt, die im Anschluss durch weiterführende Arbeitsmaterialien theoretisch begründet werden. Hier wird das Löslichkeitsverhalten von Natriumalginat, einem Polysaccharid, behandelt und damit eine Verknüpfung zum Thema der Kohlenhydrate hergestellt. Die Schüler lernen außerdem den Begriff der „Hydrokolloide“ kennen. Der Unterschied zwischen der modernen Molekularküche und der traditionalen Küche ist dadurch gekennzeichnet, dass die Molekularküche mithilfe von naturwissenschaftlichen Überlegungen und zugrunde liegenden chemischen, physikalischen und biologischen Kenntnissen spektakuläre und ungewöhnliche Geschmackserlebnisse zu erzeugen versucht. Das Ziel der modernen Molekularköche in der Arbeit mit den Texturgebern besteht darin, die Textur einer Speise zu verändern und den Speisen ein eher ungewöhnliches, aus dem Alltag unbekanntes Aussehen zu geben. Neue Geschmackserlebnisse sollen dabei entstehen. Eines der bekanntesten dieser texturgebenden Verfahren in der Molekularküche ist die Sphärifikation. Unter der Sphärifikation versteht man das Einschließen von Flüssigkeiten in einer Hülle aus Gel. Die Bildung der Gelhülle erfolgt dabei durch das Zusammenwirken des Texturgebers Alginat mit Calcium.
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