Was bedeutet „Segen"? - Worte und Handlungen können heilen

Was bedeutet „Segen"?

Grundschule

Grundschule

3. | 4. Klasse

5 Unterrichtsstunden

Beschreibung

Was bedeutet es, wenn uns jemand „viel Glück und viel Segen“ wünscht? Und warum beten manche Menschen vor dem Essen und bitten Gott, dass er die Speisen segnen möge? Die Schülerinnen und Schüler ergründen in dieser Unterrichtseinheit, was Segen ist und was er bewirken kann. Bildhafte Sprache und Vergleiche erleichtern es ihnen, sich dem Geheimnis des Segnens zu nähern.
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# Religion
# Gottes Segen
# Lebensweg
# Zusammenleben
# persönliche Entwicklung

Kompetenzen

Klassenstufen:3 und 4
Dauer:ca. 5 Unterrichtsstunden
Kompetenzen:Eine biblische Geschichte kennen und deuten können; religiöse Symbole und Handlungen auf den Alltag übertragen
Thematische Bereiche:Gottes Segen, Lebenswege, persönliche Entwicklung, Zusammenleben
Medien:Arbeitsblätter, Texte, Bilder

Inhaltsangabe

1. Stunde

Thema:Situationen des Segnens kennenlernen
Einstieg:
M 1 (BK)Wo begegnet uns Segen?
M 2 (TX)Was heißt eigentlich „segnen“? / Vorlesen oder gemeinsames Lesen des Textes und Zeigen der Bildkarten M 1 im Sitzkreis.
Hauptteil:Die SuS erzählen entweder von eigenen Situationen und/oder es findet ein Gespräch zu den Bildern statt:
  • „Welche Ereignisse werden dargestellt?“
  • „Wer erteilt die Glückwünsche/den Segen? Was könnte gesagt werden? Was machen die Hände dabei?“
M 3 (AB)Was bedeutet „Segen“? / Die SuS beantworten die Fragen in Einzel- oder Partnerarbeit.
Abschluss:Besprechen der Ergebnisse.
Mögliche Antworten:Frage 1: Alles Gute, was man sich nur vorstellen kann, z. B. Gesundheit, Kraft, Freude, gute Freunde, aber auch, dass Gott ihn beschützt und jeden Tag mit ihm geht. Dass er spürt: Gott hat ihn lieb und ist bei ihm, auch wenn er Gott nicht sieht.Frage 2: Das Wort „Segen“ kommt vom Lateinischen signum (= Zeichen).Frage 3: Das Zeichen des Kreuzes, Auflegen der Hände.Frage 4: Segen kommt immer von Gott. Menschen können den Segen Gottes aber weitergeben. Jeder Mensch darf einen anderen segnen.
Benötigt:ggf. 1 Dokumentenkamera o. Ä.

2. Stunde

Thema:Bilder und Vergleiche zu Segen sammeln
Einstieg:Das Lied (M 4) wird gemeinsam gesungen. Die SuS benennen, welche Bilder und Vergleiche in den einzelnen Strophen vorkommen. L hält diese ggf. an der Tafel fest.
M 4 (LN)Gott, dein guter Segen
Hauptteil:
M 5 (AB)Gott, dein guter Segen ist wie … / Die SuS erstellen eine Mindmap zu einer Liedstrophe und schreiben oder malen dazu.
Die SuS setzen eine Liedstrophe gestalterisch um (z. B. mit Modelliermasse, Naturmaterialien als Bodenbild usw.).
Abschluss:Präsentieren der Ergebnisse und ggf. nochmaliges Singen des Lieds.
Benötigt:Buntstifte, ggf. Modelliermasse, Naturmaterialien usw.

3/4. Stunde

Thema:Jesus segnet die Kinder
Einstieg:
M 6 (FS)Jesus segnet die Kinder / Die SuS betrachten das Bild.
Zunächst wird der Vordergrund verdeckt, d. h. die SuS sehen nur die grimmig dreinschauenden Jünger. Die SuS tragen ihre Eindrücke zusammen.
Impulse:
  • „Wie schauen die Männer?“
  • „Was sehen die Männer wohl?“
  • „Was könnten sie sagen?“
Hauptteil:
M 7 (TX)Lasst die Kinder zu mir kommen! / Die SuS lesen den Text mit verteilten Rollen.
Die SuS finden heraus, dass der Text den Ausschnitt des Bildes beschreibt: Die Jünger wollen die Kinder wegschicken.Die Geschichte endet aber nicht mit den Gesten und Worten der Jünger.
Impulse:
  • „Was antwortet Jesus den Jüngern, als sie ihm von den Kindern berichten?“
  • „Was macht Jesus?“
L zeigt den SuS nun das ganze Bild und gibt Impulse:
  • „Was ist auf dem unteren Teil des Bildes zu sehen?“
  • „Was meinst du: Welche Gefühle haben die Worte der Jünger bei den Kindern ausgelöst?“
  • „Wie fühlen sie sich, als sie von Jesus in den Arm genommen werden?“
M 8 (AB)Worte können verletzen / Die SuS tragen die Worte der Jünger in eine Pfeil-Vorlage ein.
M 9 (AB)Worte können heilen / Anschließend schreiben sie die Worte Jesu in eine Hand-Vorlage.
Die SuS vertiefen die Inhalte nun, indem sie Gruppen bilden und sich für eine der folgenden Aufgaben entscheiden:
M 10 (AL)Regeln und Tipps für ein Standbild
M 11 (VL)Jesus hat die Kinder lieb / Schnell arbeitende Gruppen malen das Bild aus.
Abschluss:Vortragen der Standbilder und Rollenspiele.
Benötigt:1 Dokumentenkamera o. Ä., Buntstifte, Scheren, Klebstifte, ggf. Utensilien für die Standbilder/Rollenspiele

5. Stunde

Thema:Wir geben Segen weiter
Einstieg:L erinnert die SuS an die verschiedenen Situationen des Segnens, die sie in den vorherigen Stunden kennengelernt haben, und verweist darauf, dass auch die SuS mit Worten und Gesten ihren Mitmenschen etwas Gutes tun können.
Hauptteil:
M 12 (TX)Gott segne dich! / Die Segenswünsche werden gemeinsam gelesen. Die SuS geben sie in ihren eigenen Worten wieder.
TippAnschließend schreiben und gestalten die SuS selbst einen guten Wunsch für einen Mitmenschen (z. B. auf Tonpapier, als Handumriss o. Ä.).
M 13 (VL)Das wünsche ich dir / Wer keine eigenen Ideen hat, kann die Vorlage verwenden.
Abschluss:Je nachdem, für wen der Wunsch ist, wird er direkt oder später zu Hause überreicht.
Die Segens-/Wunschkarten können auf der Rückseite mit dem Namen des Kindes, für das der Wunsch ist, versehen und in eine Box gesteckt werden. In jeder Religionsstunde werden die Karten dann verteilt. L kann die Sammlung mit Karten für SuS ergänzen, die keine bekommen haben.
Benötigt:ggf. Buntstifte, Tonpapier, Scheren, ggf. 1 kleine Schachtel/Box

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