Gymnasium
Ethik / Philosophie
11. | 12. | 13. Klasse
18 Unterrichtsstunden
11.06.2013
digitaler Beitrag
Beschreibung
In welchem Verhältnis stehen Freiheit und Sicherheit zueinander? Wo begegnen wir staatlicher Macht und Gewalt? Und wie lassen sie sich legitimieren? Aristoteles und Hobbes entwerfen grundverschiedene Menschenbilder, vor deren Hintergrund sich unterschiedliche Staatsformen ergeben. Ein Rückgriff auf diese Denker ist hinsichtlich der zuvor genannten Fragen ebenso erhellend wie ein Blick auf Hannah Arendts Text über Macht und Gewalt. Die Überlegungen Thomas von Aquins zur Frage nach der Rechtfertigung von Krieg kommen hier ebenso zur Sprache wie Immanuel Kants Äußerungen zur Möglichkeit eines ewigen Friedens. Wo begegnen wir staatlicher Macht und Gewalt? Und wie lassen diese sich legitimieren? Aristoteles und Hobbes entwerfen einander konträre Menschenbilder, vor deren Hintergrund sich unterschiedliche Staatsformen ergeben. Ein Rückgriff auf diese Denker ist hinsichtlich der zuvor genannten Fragen ebenso erhellend wie ein Blick auf Hannah Arendts Text: "Macht und Gewalt". Vor dem Hintergrund der Überlegungen Thomas von Aquins zur Frage nach einem gerechten Krieg diskutieren die Lernenden den Einsatz von Drohnen als Mittel der modernen Kriegsführung. Abschließend erörtern sie, ob Kants Idee eines "ewigen Friedens" gescheitert ist und sie mit Barack Obama die Anwendung von Gewalt nicht nur für notwendig, sondern auch für moralisch gerechtfertigt halten.
# Macht
# Gewalt
# Staatsformen
