30 Jahre Krieg und 400 Jahre Streit um die Deutung

Der Dreißigjährige Krieg

9 / 10
Gymnasium
Geschichte
Referendariat / Unterricht
42
30.11.2018
R0184-100410
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Beschreibung

Geschichte meint nicht nur die Ereignisse selbst, sondern immer auch das interpretierende Reflektieren über die Ereignisse und das Weitererzählen. Diese Reflexionen und Erzählungen können dabei selbst geschichtsmächtig werden, oft über Jahrhunderte hinweg. Um die Deutung der Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges wurde von Beginn an gerungen, vom Prager Fenstersturz 1618 bis zum Westfälischen Frieden 1648, der vor allem im 19. Jahrhundert in Deutschland sehr kritisch beurteilt wurde. Wichtige Fragen sind bis heute ungeklärt: Wer hat in welchem Maße Schuld? Um was wurde gekämpft? Gab es überhaupt den Dreißigjährigen Krieg als einen Krieg? Manche Beobachter vergleichen die heutige Situation im Nahen Osten mit der in Europa zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Lassen sich Parallelen ausmachen, die von aktueller Bedeutung sein könnten?

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