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Der Gumboot-Dance aus Südafrika - Rhythmicals aus Bodypercussion mit Gummistiefeln

Der Gumboot-Dance aus Südafrika
Plitsch, platsch … Schlechtwettertage bieten den idealen Anlass, den Gumboot-Dance aus Südafrika kennenzulernen. Mit Gummistiefeln, Bodypercussion und rhythmischen Bewegungen entdecken die Kinder einen besonderen Tanz, der auf südafrikanische Minenarbeiter zurückgeht. So werden Rhythmusgefühl, Koordination und gemeinsames Musizieren auf motivierende Weise gefördert.
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Kompetenzen

Klassenstufe:1 bis 4
Dauer:ca. 4 Unterrichtsstunden
Kompetenzen:Musik durch Bewegung begleiten; Rhythmen wahrnehmen und weiterführen
Thematische Bereiche:Rhythmicals, Bodypercussion, Tanzen, Viervierteltakt
Medien:Bildkarten, Rhythmicals, Mitbringauftrag, Vorlage
Hörbeispiele:Track 1: Gumboot-Dance (mit Einzähler und Metronom), Track 2: Gumboot-Dance
Fächerübergreifend:Deutsch: eigene Rhythmicals schreiben

Inhaltsangabe

1. Stunde

Thema:Bodypercussion – Der Körper als Instrument
Einstieg:
OrganisationSuS versammeln sich im Stehkreis.
M 1 (TX)Regenwetter-Rhythmical / L spricht das Rhythmical zeilenweise vor; SuS sprechen nach (Frage-Antwort-Prinzip); der Grundschlag kann durch Klatschen, Patschen oder Schnipsen vorgegeben werden.
GesprächIst euch aufgefallen, dass wir das Rhythmical nur mit dem Körper begleitet haben? Probiert aus, welche Möglichkeiten es noch gibt, mit dem Körper Klänge zu erzeugen.
ErprobungSuS erproben verschiedene Möglichkeiten; die Techniken werden benannt.
BegriffseinführungWenn wir mit dem Körper Klänge erzeugen, nennt man das „Bodypercussion“. Heute erweitern wir unser Körperinstrument noch um ein besonderes Klangwerkzeug: unsere Gummistiefel.
Erarbeitung:
M 2 (BK)Bodypercussion mit Gummistiefeln / L legt die Bildkarten aus; L klatscht den Grundschlag im 4/4-Takt; SuS setzen ein; L zeigt auf einzelne Bildkarten und gibt vor, wie der Grundschlag umgesetzt wird.
M 3 (LM)Übungen zur Gummistiefel-Bodypercussion / L führt SuS durch die angegebenen Übungen.
GesprächsimpulsHeute habt ihr schon viele verschiedene Klänge mit euren Gummistiefeln erzeugt. Vor vielen Jahren nutzten auch Minenarbeiter in Südafrika ihre Gummistiefel, um Rhythmen und Klänge zu erzeugen. So entstand der Gumboot-Dance. Dadurch konnten sie miteinander kommunizieren, obwohl sie sich bei der Arbeit nicht unterhalten durften. Das probieren wir jetzt auch.
Abschluss:
SpielKlangkette: Ein Kind beginnt mit einem Klang (z. B. einem Stampfen), der dann wie eine Laola-Welle im Kreis herumgeschickt wird.
Vorbereitung:Mitbringauftrag M 4 rechtzeitig verteilen
Benötigt:
  • Laminierte Bildkarten M 2, Gummistiefel

2. Stunde

Thema:Das Regenwetter-Rhythmical mit Bodypercussion begleiten
Einstieg:
OrganisationSuS versammeln sich mit Gummistiefeln im Stehkreis.
ÜberleitungLetzte Stunde habt ihr mit euren Gummistiefeln Klänge erzeugt und als Klangkette weitergegeben. Heute müsst ihr noch genauer hinhören. Könnt ihr auch auf einen Rhythmus antworten?
SpielFrage-Antwort-Runde: Ein Kind gibt einen Rhythmus vor (z. B. zweimal an den Stiefel klopfen); die Klasse antwortet mit einer gemeinsamen Wiederholung des Rhythmus’. Achten Sie darauf, dass sich die Techniken und Rhythmen abwechseln.
Erarbeitung:
ÜberleitungDas hat schon richtig gut funktioniert. Mit unseren Gummistiefeln können wir nicht nur einzelne Klänge erzeugen, sondern auch ganze Rhythmen gestalten. Heute nutzen wir diese Rhythmen für unser Regenwetter-Rhythmical.
M 5 (TX)Regenwetter-Rhythmical mit Gummistiefel-Bodypercussion / L erarbeitet das Rhythmical mit der Klasse:1. Durchgang: L präsentiert den Text zum Metronom-Grundschlag.2. Durchgang: SuS marschieren zum Grundschlag auf der Stelle.3. Durchgang: SuS sprechen mit.4. Durchgang: Die eine Hälfte der Klasse marschiert, die andere spricht, dann Wechsel.5. Durchgang: L zeigt die Bodypercussion zum Rhythmical.6. Einüben in sieben Gruppen: SuS üben je eine Sequenz ein, dabei zählt je ein Kind den Takt mit und gibt durch vier vorgezählte Taktschläge den Einsatz.
Abschluss:
PräsentationDie Gruppen präsentieren ihre Rhythmical-Sequenzen der Reihe nach.
AlternativeL dirigiert spontan, welche Gruppe an der Reihe ist, sodass eine ganze Regenwetter-Komposition entsteht; Gruppen können mehrfach drankommen und müssen somit Blickkontakt zu L halten.
Benötigt:
  • Metronom
  • M 5 in Streifen zerschnitten
  • Ausreichend Platz zum Üben

3. Stunde

Thema:Unser eigenes Regenwörter-Rhythmical
Einstieg:
GesprächsimpulsIhr erinnert euch bestimmt an unser Regenwetter-Rhythmical. Heute dürft ihr euch selbst ein Rhythmical überlegen. Überlegen wir mal gemeinsam: Welche Wörter könnten denn passen?
Erarbeitung:
M 6 (AB)Regenwörter / SuS sammeln Regenwörter; ggf. zunächst an der Tafel.
TippDie Pfützen können je nach Klassenstufe beschriftet oder ganz offengelassen werden: Wortarten oder Dinge/Tätigkeiten/Geräusche. Erinnern Sie ggf. auch an positive Begriffe wie „Pfützenspringen“.
M 7 (VL)Unser Regenwörter-Rhythmical / Auf der Vorlage M 7 schreiben SuS in Vierergruppen mithilfe der Anleitung auf der Grundlage ihrer Wortsammlung M 6 ein eigenes, nach Silben getrenntes Rhythmical.
M 8 (BK)Bodypercussion für das Regenwörter-Rhythmical / SuS wählen passende Bodypercussion-Bildkarten für ihr Rhythmical, die sie ausschneiden und unter die Sprechsilben kleben.
DifferenzierungBesprechen Sie, dass es einfache und schwierige Umsetzungsmöglichkeiten gibt. Mit zwei abwechselnd verwendeten Bodypercussion-Elementen wird die Umsetzung sehr einfach. Viele unterschiedliche Elemente machen die Umsetzung anspruchsvoller.
EinübenDie Gruppen üben ihr Rhythmical zunächst ohne, dann mit Bodypercussion-Begleitung ein.
Abschluss:
PräsentationDie Gruppen präsentieren ihre Regenwetter-Rhythmicals mit entsprechender Bodypercussion.
TippNehmen Sie die Arbeitsergebnisse auf und schauen Sie sie mit den Kindern an, um eine effektive Reflexion durchzuführen. Die Kinder geben sich gegenseitig Feedback und Tipps.
Benötigt:
  • M 6–8 im Klassensatz
  • Scheren und Klebestifte
  • Ausreichend Platz
  • Ggf. Aufnahme- und Wiedergabemedium

4. Stunde

Thema:Der Gumboot-Dance aus Südafrika
Einstieg:
AktivierungWisst ihr noch, wie sich die Minenarbeiter beim Gumboot-Dance verständigt haben?
SpielGumboot-Echo: L gibt einen kurzen Rhythmus mit den Stiefeln vor, SuS antworten.
ÜberleitungDie Klänge und Rhythmen kennt ihr bereits. Heute verbinden wir sie zu einem gemeinsamen Gumboot-Dance. Der Gumboot-Dance benötigt keine Begleitmusik, da die Bewegungen die Musik erzeugen. Passende Musik hilft uns aber, den gemeinsamen Rhythmus zu halten.
Erarbeitung:
M 9 (AL) mit Hörbeispielraabe.click/emu-gumboot-metronomraabe.click/emu-gumbootDer Gumboot-Dance / L demonstriert SuS auf Grundlage der Anleitung den Gumboot-Dance; anschließend werden schrittweise die acht Tanzsequenzen eingeübt. Üben Sie zunächst mit Track 1, der als Hilfsmittel zusätzlich Einzähler und Metronom enthält. Track 2 enthält den reinen Gumboot-Dance.
ÜberleitungJetzt probieren wir den Tanz in verschiedenen Aufstellungen aus. Hier seht ihr vier Möglichkeiten.
M 10 (AL)Aufstellungsmöglichkeiten / L präsentiert die möglichen Aufstellungen; L teilt SuS in vier Gruppen ein; die Gruppen durchlaufen einen Stationsbetrieb, um die jeweilige Aufstellung zu testen.
TippBesonders in Klasse 1 können die Aufstellungen mit Kreppband auf dem Boden markiert werden. Dies erleichtert den Kindern die Orientierung im Raum.
ReflexionSuS reflektieren die Vor- und Nachteile der verschiedenen Aufstellvarianten und stimmen für eine Klassenaufstellung.
Abschluss:
PräsentationSuS tanzen in der gewählten Aufstellung als gesamte Klasse.
AlternativeBesondere Wertschätzung des Erlernten erfahren die Kinder bei einer Aufführung vor Publikum (Eltern, Parallelklasse). Dabei können auch Rhythmical-Sequenzen vorgeführt werden.
Benötigt:
  • Gummistiefel
  • Ausreichend Platz zum Tanzen
  • Abspielgerät, z. B. iPad
  • Ggf. Kreppband

5. Stunde

6. Stunde

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