| Themen: | Warme und kalte Farben / Komplementärfarben / Mischfarben |
| Vorbereitung: | M 1 Farbkreisteile bereithalten (siehe 1. Stunde). M 3 evtl. auf DIN A3 vergrößern und Kärtchen zerschneiden, warme/kalte Farben bereithalten. Die für die Demonstration zum Farbenmischen benötigten Materialien bereithalten (siehe „Benötigt“). M 4 im Klassensatz kopieren (evtl. auf DIN A3 vergrößert). |
| M 1 (BD) (Einzelteile des Farbkreises) | Der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten / L legt die Farbkreisteile ungeordnet aus und fragt: Wie könnte man die Farben sortieren? Habt ihr eigene Ideen? SuS sortieren die Farbkreisteile nach ihren Vorstellungen. |
| M 3 (BD) (Kärtchen: warme/kalte Farben) | Die Kontrastfarben / L legt die Kärtchen der warmen und kalten Farben aus, fragt: Welche Farben erinnern euch eher an den Sommer, welche eher an den Winter?SuS, die sich melden, teilen die Farben entsprechend ein.Warme Farben nach Itten:- Primärfarben Rot und Gelb
- Sekundärfarbe Orange
- Tertiärfarben Gelborange, Gelbgrün und Rotorange.
Kalte Farben nach Itten:- Primärfarbe Blau
- Sekundärfarben Grün und Violett
- Tertiärfarben Blaugrün, Blauviolett und Gelbgrün
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| Zur Vereinfachung werden, vor allem bei jüngeren Kindern, die Begriffe „Grundfarben“ (Primärfarben), „Mischfarben“ (Sekundärfarben) und „Zwischenfarben“ (Tertiärfarben) verwendet. |
| Zusätzlich kann L das Werk „Die vier Jahreszeiten“ von Johannes Itten zeigen (siehe Internetlink in Medienliste) und besprechen: Welches Bild könnte zu welcher Jahreszeit gehören und warum? |
| Komplementärfarben |
| M 1 (BD) (kompletter Farbkreis) | Der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten / L zeigt Farbkreis und erläutert, dass sich Komplementärfarben im Kreis gegenüberliegen. L fragt:- Welche Farbe liegt gegenüber Gelb?
- Welche Farbe liegt gegenüber Rot?
- Welche Farbe liegt gegenüber Blau?
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| M 1 (BD) (Einzelteile des Farbkreises)M 2 (BD) (Kärtchen: Komplementärfarben) | Der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten / SuS legen entsprechende Farbkreisteile nebeneinander:- Gelb und Violett
- Rot und Grün
- Blau und Orange
Die Farben des Farbkreises / Als Überschrift wird die Karte „Komplementärfarben“ dazugelegt.L erläutert: Diese Farben bringen sich gegenseitig zum Leuchten. Werden sie jedoch miteinander gemischt, entsteht ein Grau, d. h., die Farben löschen sich gegenseitig aus. |
| Zusätzlich kann L das Mischen der Komplementärfarben demonstrieren. Ein Farbpaar wird gemischt und die Mischfarbe (Grau) auf Papier aufgetragen. |
| Mischfarben (Sekundärfarben) |
| L hat sechs Gläser vor sich stehen (drei leere, drei mit eingefärbtem Wasser). Sie schüttet in ein leeres Glas je ein Drittel von zwei Grundfarben, z. B. Gelb und Rot. Es entsteht Orange. Das wiederholt L mit den anderen Grundfarben: Gelb und Blau ergibt Grün. Rot und Blau ergibt Violett.Wichtig: Das Mischen funktioniert nur mit den originalen Grundfarben gut. (Magentarot, Cyanblau und Yellow sind lehrplangetreue Grundfarben in einem Standardwasserfarbkasten.)Alternative: L zeigt ein Video zum Farbenmischen (siehe Internetlink in Medienliste). |
| M 4 (AB) | Farben mischen / Die Klasse bespricht das AB. SuS haben die drei Grundfarben und einen Pinsel. (Gut sind auch eine Palette oder kleine Gefäße oder Teller zum Mischen.) Sie malen die beiden linken Kleckse mit den Grundfarben aus. Dann werden je zwei Grundfarben zu gleichen Teilen gemischt und mit der Mischfarbe der rechte Klecks ausgemalt. |
| Die SuS sollten, um die „richtigen“ Farben zu ermischen, auch hier die originalen Grundfarben, Magentarot, Cyanblau und Gelb, verwenden. |
| Einfacher ist es, das AB mit Buntstiften oder Filzstiften auszumalen oder mit einer auf DIN-A3-Format vergrößerten Vorlage zu arbeiten. |
| Benötigt: | - M 1 kompletter Farbkreis und Einzelteile des Kreises
- M 2 (evtl. auf DIN-A3-Format vergrößert, zerschnitten)
- M 3 (evtl. auf DIN-A3-Format vergrößert, zerschnitten)
- M 4 im Klassensatz (evtl. auf DIN-A3-Format vergrößert)
- Wasserfarbkästen im Klassensatz, Alternative: einzelne Wasserfarben oder flüssige Tempera- oder Gouachefarben in kleinen Gefäßen oder auf Paletten (Original-Primärfarben verwenden), Wasserbecher, Pinsel, Schwämmchen, Lappen oder Einmalhandtücher, Malkittel, Malunterlagen
Für Demonstration Farbenmischen:- Komplementäre Farben mischen: Komplementärfarben, Pinsel, Papier
- Sekundärfarben mischen: sechs Wassergläser, drei davon mit Wasser in den Grundfarben (eingefärbt mit Wasserfarben, Tempera- oder Gouachefarben)
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