Farben entdecken und Kreisbilder gestalten - Collagen nach Frank Stella

Farben entdecken und Kreisbilder gestalten

Grundschule

Grundschule

1. | 2. | 3. | 4. Klasse

8 Unterrichtsstunden

Beschreibung

Überall in unserem Alltag begegnen uns geometrische Grundformen. Aber auch in der Kunst haben sich viele Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Strömungen mit solchen Formen beschäftigt. Diese Unterrichtseinheit bildet eine gute Möglichkeit, Mathematik und Kunst spielerisch miteinander zu verknüpfen und bei den Kindern die Freude und das Interesse am Umgang mit den Grundformen zu wecken. Doch es spielen nicht nur Formen, sondern auch Farben eine wesentliche Rolle. Anhand des Farbkreises von Johannes Itten lernen die Schülerinnen und Schüler Farbbezeichnungen, Farbkontraste und Farbwirkungen kennen und erarbeiten sich so Basiswissen für das künstlerische Gestalten. Dieses Wissen kommt in der Einheit auch direkt zur Anwendung, indem die Kinder Kreisvorlagen farbig ausmalen und daraus Collagen nach dem Vorbild von Frank Stella gestalten.
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# Kunst
# Farben
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# Farbkreis
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# Collage
# Künstlerinnen und Künstler

Kompetenzen

Klassenstufe:1 bis 4
Dauer:ca. 8 Unterrichtsstunden
Kompetenzen:
  • Gestaltungsmittel und -prinzipien kennen und anwenden
  • Malerische Verfahren kennen und anwenden
  • Feinmotorische Fähigkeiten weiterentwickeln
  • Kreativität beim Lösen gestalterischer Aufgaben erweitern
  • Künstlerinnen und Künstler kennen
Thematische Bereiche:Farblehre, geometrische Formen und Muster, Symmetrie, der Künstler Frank Stella und sein Werk, Bildbetrachtung, farbiges Gestalten, Collage, Grattage
Medien:Bilder, Anleitungen, Arbeitsblätter, Vorlagen, Beobachtungsbogen

Inhaltsangabe

Legende

AB: Arbeitsblatt; AL: Anleitung; BD: Bild/-er; SK: Stationskarte; SP: Spiel; TX: Text; VL: Vorlage L: Lehrperson; SuS: Schülerinnen und Schüler

1. Stunde

Thema:Farben, Farbbezeichnungen und Farbwirkungen
Vorbereitung:Den Farbkreis in M 1 zwei Mal farbig im DIN-A3-Format ausdrucken, ein Mal in seine zwölf Teile zerschneiden. Alternative: Eventuell bereits vorhandenen Farbkreis und Papier in den Farben des Kreises verwenden (DIN-A4- oder -A5-Format). M 2 evtl. auf DIN A3 vergrößern und Farbkärtchen zerschneiden. Für das Spiel Muggelsteine o. Ä. bereithalten. Tipp: Farbkreisteile und Kärtchen laminieren. So können sie mehrmals verwendet werden und zerknicken nicht.
M 1 (BD) (kompletter Farbkreis)Der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten / L legt Farbkreis in die Mitte eines Gesprächskreises. Die SuS bekommen je einen Muggelstein o. Ä. und legen diesen nacheinander auf die Farbe, die ihnen im Moment am besten gefällt. Alternative: Der Reihe nach wählen lassen und Ergebnis notieren, z. B. mit einer Strichliste.Die SuS erklären kurz, warum sie gerade diese Farbe ausgesucht haben. Anschließend evtl. ermitteln: Welche Farbe ist der „Tagessieger“?
Die Klasse bespricht: Wo begegnen uns Farben im Alltag? Und welche? (Zum Beispiel bei der Kleidung, im Klassenzimmer, zu Hause, in der Natur usw.)
M 1 (BD) (kompletter Farbkreis)Der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten / L verweist auf Farbkreis und fragt: Weißt du, wie die Farben heißen? Wie könnten sie heißen? Welcher Name würde passen? (SuS können hier auch erst einmal Fantasienamen erfinden.)
M 2 (BD)Die Farben des Farbkreises / L zeigt nacheinander die Farbkärtchen mit den offiziellen Bezeichnungen und liest sie vor. SuS legen die passenden Kärtchen neben die Farben des Farbkreises und wiederholen die Farbbezeichnung dabei.
Zur Vertiefung die Kärtchen wieder einsammeln, mischen und die Zuordnung als Spiel wiederholen.
Spiel 1: Die SuS suchen im Klassenzimmer je einen farbigen Gegenstand, zeigen ihn den anderen und nennen die passende Farbbezeichnung.Regeln festlegen, bevor das Spiel beginnt:
  • Die Suche wird zeitlich begrenzt.
  • SuS legen Gegenstände dort wieder hin, wo sie sie gefunden haben.
  • SuS fragen erst nach, bevor sie einen Gegenstand nehmen, der einem anderen Kind gehört.
  • Es werden nur kleine Gegenstände ausgesucht.
Bei ausreichend Zeit können die SuS mit den Gegenständen einen Farbkreis nach dem Vorbild Ittens legen.
Spiel 2: „Ich sehe was, was du nicht siehst“: Ein Kind wählt in Gedanken einen Gegenstand im Zimmer aus und sagt: „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das hat die Farbe …“ Die anderen versuchen zu erraten, um welchen Gegenstand es sich handelt. Wer ihn errät, darf den nächsten Gegenstand aussuchen.
Es kann in dieser Stunde auch besprochen werden, welche Farben im Farbkreis fehlen: Schwarz und Weiß als sogenannte „Nichtfarben/unbunte Farben“, außerdem Braun. (Evtl. Papier in entsprechenden Farben bereithalten und zeigen.)
Benötigt:
  • M 1 (Farbkreis einmal im DIN-A3-Format komplett und einmal in seine zwölf Teile zerschnitten)
  • M 2 (evtl. auf DIN-A3-Format vergrößert, zerschnitten)
  • Muggelsteine o. Ä.

2./3. Stunde

Themen:Warme und kalte Farben / Komplementärfarben / Mischfarben
Vorbereitung:M 1 Farbkreisteile bereithalten (siehe 1. Stunde). M 3 evtl. auf DIN A3 vergrößern und Kärtchen zerschneiden, warme/kalte Farben bereithalten. Die für die Demonstration zum Farbenmischen benötigten Materialien bereithalten (siehe „Benötigt“). M 4 im Klassensatz kopieren (evtl. auf DIN A3 vergrößert).
M 1 (BD) (Einzelteile des Farbkreises)Der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten / L legt die Farbkreisteile ungeordnet aus und fragt: Wie könnte man die Farben sortieren? Habt ihr eigene Ideen? SuS sortieren die Farbkreisteile nach ihren Vorstellungen.
M 3 (BD) (Kärtchen: warme/kalte Farben)Die Kontrastfarben / L legt die Kärtchen der warmen und kalten Farben aus, fragt: Welche Farben erinnern euch eher an den Sommer, welche eher an den Winter?SuS, die sich melden, teilen die Farben entsprechend ein.Warme Farben nach Itten:
  • Primärfarben Rot und Gelb
  • Sekundärfarbe Orange
  • Tertiärfarben Gelborange, Gelbgrün und Rotorange.
Kalte Farben nach Itten:
  • Primärfarbe Blau
  • Sekundärfarben Grün und Violett
  • Tertiärfarben Blaugrün, Blauviolett und Gelbgrün
Zur Vereinfachung werden, vor allem bei jüngeren Kindern, die Begriffe „Grundfarben“ (Primärfarben), „Mischfarben“ (Sekundärfarben) und „Zwischenfarben“ (Tertiärfarben) verwendet.
Zusätzlich kann L das Werk „Die vier Jahreszeiten“ von Johannes Itten zeigen (siehe Internetlink in Medienliste) und besprechen: Welches Bild könnte zu welcher Jahreszeit gehören und warum?
Komplementärfarben
M 1 (BD) (kompletter Farbkreis)Der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten / L zeigt Farbkreis und erläutert, dass sich Komplementärfarben im Kreis gegenüberliegen. L fragt:
  • Welche Farbe liegt gegenüber Gelb?
  • Welche Farbe liegt gegenüber Rot?
  • Welche Farbe liegt gegenüber Blau?
M 1 (BD) (Einzelteile des Farbkreises)M 2 (BD) (Kärtchen: Komplementärfarben)Der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten / SuS legen entsprechende Farbkreisteile nebeneinander:
  • Gelb und Violett
  • Rot und Grün
  • Blau und Orange
Die Farben des Farbkreises / Als Überschrift wird die Karte „Komplementärfarben“ dazugelegt.L erläutert: Diese Farben bringen sich gegenseitig zum Leuchten. Werden sie jedoch miteinander gemischt, entsteht ein Grau, d. h., die Farben löschen sich gegenseitig aus.
Zusätzlich kann L das Mischen der Komplementärfarben demonstrieren. Ein Farbpaar wird gemischt und die Mischfarbe (Grau) auf Papier aufgetragen.
Mischfarben (Sekundärfarben)
L hat sechs Gläser vor sich stehen (drei leere, drei mit eingefärbtem Wasser). Sie schüttet in ein leeres Glas je ein Drittel von zwei Grundfarben, z. B. Gelb und Rot. Es entsteht Orange. Das wiederholt L mit den anderen Grundfarben: Gelb und Blau ergibt Grün. Rot und Blau ergibt Violett.Wichtig: Das Mischen funktioniert nur mit den originalen Grundfarben gut. (Magentarot, Cyanblau und Yellow sind lehrplangetreue Grundfarben in einem Standardwasserfarbkasten.)Alternative: L zeigt ein Video zum Farbenmischen (siehe Internetlink in Medienliste).
M 4 (AB)Farben mischen / Die Klasse bespricht das AB. SuS haben die drei Grundfarben und einen Pinsel. (Gut sind auch eine Palette oder kleine Gefäße oder Teller zum Mischen.) Sie malen die beiden linken Kleckse mit den Grundfarben aus. Dann werden je zwei Grundfarben zu gleichen Teilen gemischt und mit der Mischfarbe der rechte Klecks ausgemalt.
Die SuS sollten, um die „richtigen“ Farben zu ermischen, auch hier die originalen Grundfarben, Magentarot, Cyanblau und Gelb, verwenden.
Einfacher ist es, das AB mit Buntstiften oder Filzstiften auszumalen oder mit einer auf DIN-A3-Format vergrößerten Vorlage zu arbeiten.
Benötigt:
  • M 1 kompletter Farbkreis und Einzelteile des Kreises
  • M 2 (evtl. auf DIN-A3-Format vergrößert, zerschnitten)
  • M 3 (evtl. auf DIN-A3-Format vergrößert, zerschnitten)
  • M 4 im Klassensatz (evtl. auf DIN-A3-Format vergrößert)
  • Wasserfarbkästen im Klassensatz, Alternative: einzelne Wasserfarben oder flüssige Tempera- oder Gouachefarben in kleinen Gefäßen oder auf Paletten (Original-Primärfarben verwenden), Wasserbecher, Pinsel, Schwämmchen, Lappen oder Einmalhandtücher, Malkittel, Malunterlagen
Für Demonstration Farbenmischen:
  • Komplementäre Farben mischen: Komplementärfarben, Pinsel, Papier
  • Sekundärfarben mischen: sechs Wassergläser, drei davon mit Wasser in den Grundfarben (eingefärbt mit Wasserfarben, Tempera- oder Gouachefarben)

4. Stunde

Thema:Der Künstler Frank Stella und seine Bilder aus der Serie „Protractor“
Vorbereitung:M 5 und M 6 mit Projektionsmedium vorbereiten und/oder im Klassensatz kopieren. Bei Bedarf M 7 kopieren und weitere Materialien zum Thema „Geometrie“ bereithalten.
M 5 (TX)Lerne Frank Stella kennen! / L liest Text vor oder Klasse liest ihn gemeinsam. Eventuelle Fragen werden geklärt.
M 6 (BD)Bilder von Frank Stella aus seiner Serie „Protractor“ / L zeigt Bildbeispiele und stellt Fragen zur Bildbetrachtung, z. B.:
  • Welche geometrischen Formen kennst du?
  • Welche Formen kannst du in den Bildern entdecken?
  • Welche Farben hat der Künstler verwendet?
  • Findest du auch die Farbkontraste, die du kennengelernt hast?
(L wiederholt ggf. kurz die Farbkontraste.)
Je nach Jahrgangsstufe können die Antworten schriftlich festgehalten werden.
M 7 (BD)Geometrische Formen / Zum Vertiefen des Themas „Geometrie“ können mithilfe von M 7 die geometrischen Formen veranschaulicht und/oder Spiele durchgeführt werden, z. B.:
  • SuS bilden in Kleingruppen mit den eigenen Körpern eine geometrische Figur nach. Die anderen raten, um welche Form es sich handelt.
  • Ein Kind nennt eine Form, die anderen SuS müssen diese in der Umgebung finden.
  • Die SuS zeichnen ein Fantasiebild mit geometrischen Formen; sie verwenden dafür verschiedene Materialien wie runde Formen, Geodreieck, Lineal, rechteckige Schablonen usw.
(Weitere Spiele und Vorlagen siehe bei „Benötigt“.)
Benötigt:
  • M 5 mit Projektionsmedium und/oder im Klassensatz
  • M 6 mit Präsentationsmedium und/oder im Klassensatz
  • M 7 bei Bedarf
  • Spiele und Materialien zum Thema „Geometrie“ (z. B. „Tangram“, Sortier- und Legespiele, Geobretter, Vorlagen zur Achsensymmetrie usw.)

5./6. Stunde

Thema:Gestalten von Kreisvorlagen und Collagen zu Frank Stellas Bildern aus der Serie „Protractor“
Vorbereitung:Bei Bedarf M 6 mit Projektionsmedium (Bildbeispiele) und M 3 (Kontrastfarben) zur Wiederholung bereithalten. Eine ausgeschnittene Kreisvorlage aus M 8 zur Demonstration bereithalten. M 8 in ausreichender Anzahl und in verschiedenen Größen kopieren. (Jedes Kind sollte frei wählen können, welche Größen es bearbeiten möchte.) Weißes und/oder schwarzes Papier für den Hintergrund im Klassensatz zur Verfügung stellen (DIN-A4- und DIN-A3-Format). Anleitungen M 9 und M 10 im Klassensatz kopieren und/oder mit Projektionsmedium vorbereiten.
M 6 (BD)Bilder von Frank Stella aus seiner Serie „Protractor“ / Am Anfang der Stunde kann die Klasse zur Wiederholung noch einmal die Bildbeispiele des Künstlers anschauen.
M 8 (VL) (ein ausgeschnittener Kreis)Vorlagen für deine eigenen Kreisbilder / L zeigt einen ausgeschnittenen Kreis aus M 8 und fragt: Wie kann man einen Kreis halbieren, wie vierteln? (Wie teilt ihr eine runde Pizza oder einen Kuchen gerecht auf?) L demonstriert: Kreis einmal falten und an der Faltkante auseinanderschneiden. So entstehen zwei halbe Kreise. Die Halbkreise noch einmal falten und auseinanderschneiden. So entstehen Viertelkreise.
M 8 (VL)Vorlagen für deine eigenen Kreisbilder / Die SuS suchen sich mindestens drei Kreisvorlagen aus. Diese können unterschiedlich groß sein oder alle die gleiche Größe haben.
M 9 (AL)M 10 (AL)Kreisbilder nach Stellas Serie „Protractor“, Teile 1 und 2 / Die SuS gestalten mit den Kreisvorlagen eine Collage nach Anleitung:
  • Die SuS malen die Kreisvorlagen aus. Dabei sollen sie die Farbkontraste einsetzen, die sie zuvor kennengelernt haben.
  • Die fertigen Kreisvorlagen werden ausgeschnitten, weiter zerteilt und auf einem Blatt angeordnet. Tipp: Bei kleinen oder wenigen Teilen ein kleines Blatt verwenden.
  • Zur besseren Orientierung können mit einem Bleistift schwache Hilfslinien gezogen werden (vertikal, horizontal, diagonal).
  • Erst wenn alle Teile ihren endgültigen Platz gefunden haben, werden sie festgeklebt.
  • Die Hilfslinien werden vorsichtig wegradiert.
  • Die SuS überlegen sich einen Titel für ihr fertiges Bild. Tipp: Titel auf kleine weiße Zettel schreiben und am unteren Bildrand von hinten befestigen.
Teile von Kindern, die nicht fertig werden, in einer Klarsichthülle oder einem großen Briefumschlag sammeln und mit Namen versehen. So geht bis zum nächsten Mal nichts verloren.
Die Größe der Kreisvorlagen kann je nach Alter und Lerntempo ausgewählt werden. Schnellere Kinder können auch zusätzliche Kreisvorlagen gestalten.Beim Ausschneiden kann man die Kreise auch komplett lassen bzw. nur vierteln und halbieren. Differenzieren kann man auch hinsichtlich der Farben: Die SuS können sie auch frei und intuitiv auswählen, ohne die erarbeiteten Farbkontraste zu berücksichtigen. Sollen die Farbkontraste umgesetzt werden, kann man sie vor der Gestaltung noch einmal kurz wiederholen. Außerdem kann das Grundformat des Bildes variiert werden (z. B. Quadrat, längliches Rechteck, Hoch- oder Querformat).
Wenn bei der fertigen Collage noch Teile fehlen, können diese auch nachträglich angefertigt und ergänzt werden.
Wird nur diese Aufgabe praktisch umgesetzt (ohne die Gestaltung in der 7./8. Stunde), führt die Klasse zum Abschluss der Stunde eine kleine Ausstellung mit gemeinsamem Rundgang durch. Dabei wird zunächst nicht gesprochen und es gibt keine abwertenden Bemerkungen.Es folgt dann eine Feedbackrunde. (Siehe auch Abschluss 7./8. Stunde.)
Benötigt:
  • bei Bedarf M 6 (Bildbeispiele) und M 3 (Kontrastfarben) zur Wiederholung
  • eine ausgeschnittene Kreisvorlage zur Demonstration
  • weißes und/oder schwarzes Papier für den Hintergrund im Klassensatz (DIN-A4- und DIN-A3-Format)
  • M 8 (in verschiedenen Größen in ausreichender Anzahl, sodass jedes Kind eine Größe frei wählen kann)
  • M 9 und M 10 im Klassensatz und/oder mit Projektionsmedium
  • Buntstifte und Filzstifte
  • Bleistifte, Spitzer, Radiergummis
  • Scheren
  • Klebestifte und Klebeunterlagen
  • lange Lineale
  • kleine weiße Zettel für die Titel der Werke

7./8. Stunde

Themen:Gestalten von Collagenzu Frank Stellas Bildern aus der Serie „Polarkoordinaten“ / Helle und dunkle Farben
Vorbereitung:M 1 Farbkreisteile und Kärtchen aus M 3 (helle/dunkle Farben) bereithalten.M 11 mit Projektionsmedium vorbereiten und/oder im Klassensatz kopieren. Aus M 8 die große Kreisvorlage im Klassensatz kopieren, außerdem einige mittelgroße zur Differenzierung. Quadrate aus weißem Papier im Klassensatz zuschneiden (größere aus DIN-A3-Blättern und zur Differenzierung kleinere aus DIN-A4-Blättern).
M 1 (BD) (Einzelteile des Farbkreises)M 3 (BD) (Kärtchen: helle/dunkle Farben)Der zwölfteilige Farbkreis nach Johannes Itten / L legt Teile des Farbkreises ungeordnet aus.Die Kontrastfarben / Außerdem werden die Kärtchen der hellen und dunklen Farben ausgelegt.L fragt: Wie könnte man die Farben sortieren? SuS sortieren die Farben nach hell und dunkel.
M 11 (BD)Bilder von Frank Stella aus der Serie „Polarkoordinaten“ / L zeigt Bildbeispiele und fragt:
  • Kannst du helle und dunkle Farben entdecken und, wenn ja, wo?
  • Was fällt dir noch auf?
  • Woran erinnert dich das Bild? Was könnte das sein?
L bringt das Motiv „Rad“, „Windrad“ ins Gespräch, verweist auf den Mittelpunkt und erläutert Frank Stellas Idee: Er wollte Bewegung im Bild darstellen durch rotierende Elemente, die um einen Mittelpunkt kreisen. Tipp: Ein Windrad zeigen.
M 8 (VL) (große Kreisvorlage)M 12 (AL)Vorlagen für deine eigenen Kreisbilder und Collage in Kratztechnik nach Stellas Serie „Polarkoordinaten“ / SuS gestalten eine Collage/Grattage nach Anleitung:
  • Die SuS bemalen in mehreren Schichten eine große Kreisvorlage, entweder mit hellen oder mit dunklen Farben.
  • Als Hintergrund wird ein Blatt in den jeweils kontrastierenden dunklen oder hellen Farben ebenfalls in mehreren Schichten bemalt.
  • Die SuS markieren den Mittelpunkt des Hintergrundes.
  • Die SuS schneiden die bemalte Kreisvorlage in Halbkreise und Streifen, legen die ausgeschnittenen Teile auf den Hintergrund, orientieren sich dabei am Mittelpunkt und kleben sie auf.
  • Mit dem Teelöffel werden einzelne Bereiche freigekratzt und mit Gabeln oder Holzstäbchen Muster eingeritzt.
  • Die SuS überlegen sich einen Titel für ihr fertiges Bild. Tipp: Titel auf kleine weiße Zettel schreiben und am unteren Bildrand von hinten befestigen.
Die Größe der Kreisvorlagen kann auch hier, je nach Alter und Lerntempo, variieren. Es kann z. B. auch mit einer mittelgroßen Vorlage und einem entsprechend kleineren Blatt als Hintergrund gearbeitet werden.
Abschließend führt die Klasse eine kleine Ausstellung mit gemeinsamem Rundgang durch. Dabei wird zunächst nicht gesprochen und es gibt keine abwertenden Bemerkungen. Es folgt dann eine kurze Blitzlichtrunde/Reflexion. L fragt z. B.:
  • Was war schwierig?
  • Was fiel dir leicht?
  • Wie hast du Probleme gelöst?
  • Worauf bist du stolz?
Die SuS können ihr Feedback zu den präsentierten Werken geben. Dabei wird auf ein respektvolles Miteinander geachtet.
Benötigt:
  • M 1 (Einzelteile des Farbkreises)
  • M 3 (Kärtchen: helle/dunkle Farben)
  • M 11 mit Projektionsmedium und/oder im Klassensatz
  • M 8 (je eine große Kreisvorlage im DIN-A4-Format pro Kind, zur Differenzierung eine mittelgroße)
  • festes weißes Papier im Klassensatz (Quadrat aus DIN-A3-Blatt geschnitten: 29,7 cm x 29,7 cm, zur Differenzierung: Quadrat aus DIN-A4-Blatt geschnitten: 21 cm x 2 cm)
  • Wachsmalkreiden
  • Bleistifte, lange Lineale
  • Klebestifte
  • Werkzeuge zum Kratzen und Ritzen, z. B. Teelöffel, Gabeln, Holzstäbchen u. Ä.
  • kleine weiße Zettel für die Titel der Werke
  • Malkittel, große Malunterlagen, Klebeunterlagen
  • optional: ein Windrad zu Demonstrationszwecken

6. Stunde

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