„Ob die Weiber Menschen seyn“ - Das Frauenbild der Aufklärung dargestellt an Lessings Trauerspiel „Emilia Galotti“

„Ob die Weiber Menschen seyn“

Gymnasium

Deutsch

11. | 12. | 13. Klasse

11 Unterrichtsstunden

Beschreibung

Ein Frauenzimmer, das denkt, ist ebenso ekel als ein Mann, der sich schminket.“ Mit dieser Äußerung der Gräfin Orsina aus seinem Trauerspiel „Emilia Galotti“ umreißt Lessing prägnant den Umbruch im Frauenbild der Aufklärung. Wie in keiner anderen Epoche werden zwei völlig konträre Frauenideale propagiert; wie kaum ein anderer Autor macht Lessing diese Problematik zum Inhalt seiner Dramen. Mit seinen Protagonistinnen Orsina und Emilia stellt er das gelehrte und das empfindsame Frauenideal, wie es etwa Gottsched auf der einen und Rousseau auf der anderen Seite fordern, einander nicht nur gegenüber. Er demonstriert auch, dass beide in ihrer Einseitigkeit zu kurz greifen und in der Realität nur zu einem tragischen Ausgang führen können.
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Kompetenzen

Dauer:11 Stunden + LEK
Kompetenzen:
  • historische Texte erschließen
  • sich mit dem in einem Text dargestellten Frauenideal auseinandersetzen
  • ein in einem historischen Text dargestelltes Frauenideal zu einer literarischen Figur in Beziehung setzen
  • Dramenfiguren charakterisieren und vergleichen

Inhaltsangabe

„Ob die Weiber Menschen seyn“ – das Frauenbild der AufklärungDargestellt an Lessings Trauerspiel „Emilia Galotti“

Stunde 1Einstieg: Eine gebildete Frau

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