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Geschichte
11. | 12. | 13. Klasse
16 Unterrichtsstunden
26.05.2020
digitaler Beitrag
Bestandteile
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Beschreibung
Die doppelte Staatsgründung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist ein umfangreiches und wichtiges Thema für die Oberstufe am Gymnasium. Mit dem Unterrichtsmaterial können Sie die Gründung der BRD und DDR und deren geschichtlichen Hintergründe und Folgen auf eine anspruchsvolle Art mit Ihrer Klasse diskutieren. Die doppelte Staatsgründung betrachtet alles von der alliierten Besatzungspolitik und der Entwicklung der politischen Parteien bis zum Zerwürfnis und der Spaltung der Besatzungsmächte und schließlich der Entstehung zweier deutscher Staaten. Inhaltlich wird die Unterrichtseinheit durch detaillierte Arbeitsaufträge ergänzt, die das geschichtliche Verständnis der Klasse vertiefen. So können die Schüler:innen zum Beispiel die Personalpolitik der SED analysieren, ihr Verständnis über den Demokratischen Block erweitern und die Bundestagswahlen 1949 mithilfe von Wahlplakaten erschließen. Das Thema wird mit einem Klausurvorschlag abgerundet, der sich mit einer Textquelle aus der französischen Zeitschrift „Le Monde“ über die Gründung der DDR befasst. Die Klausur stärkt das Quellenverständnis der Schüler:innen und kann mit einem umfangreichen Lösungsvorschlag ausführlich in der Klasse besprochen werden. Mit Ende des Zweiten Weltkrieges übernahmen die Alliierten die militärische Befehlsgewalt in Deutschland. Die Besatzer konnten sich aber auf den Konferenzen von Teheran und Jalta nur bedingt auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Die Differenzen zwischen den westlichen Besatzern und der UdSSR traten rasch zutage. Diesen Prozess untersuchen die Schüler in dieser Einheit mit zahlreichen Primärquellen, um zu verstehen, wie sich die Trennung Deutschlands mit der Konsolidierung der beiden Regierungen von BRD und DDR allmählich abzeichnete.
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