Gymnasium
Deutsch
10. bis 13. Klasse
digitaler Beitrag
Beschreibung
Homo oeconomicus - von wegen! Die Vorstellung, wonach der Mensch ein rationales Wesen ist, das seine Entscheidungen nach reiflicher Ăberlegung trifft, scheint ĂŒberholt. Vielmehr lĂ€uft unser Denken nur zu einem geringen Teil bewusst ab - so zumindest die These einer Kognitionswissenschaftlerin. Wenn unser Denken schon zu nur 2 Prozent ein bewusster Prozess ist, wie sieht es dann erst mit unserem Sprechen und Handeln aus? Von welchen Faktoren werden sie dafĂŒr umso mehr bestimmt? Im vorliegenden Beitrag lernen Ihre SchĂŒlerinnen und SchĂŒler wichtige Ergebnisse der Kognitionsforschung kennen, in der die Linguistik eine prominente Rolle spielt. Sie wenden diese Erkenntnisse auf den Themenbereich Sprache und Handeln in der Politik" an und untersuchen dabei auch Framing-Prozesse, die ganz aktuelle Diskussionen steuern. Ăber kleine Experimente können Ihre SchĂŒlerinnen und SchĂŒler die Vorgehensweise der Kognitionswissenschaft selbst erproben."
