Die Wirkung von Cannabis im Gehirn

nur Rausch- oder auch Schmerzmittel?

11 / 12 / 13
Gymnasium
Biologie
Referendariat / Unterricht
50
20.10.2021
R0456-211001
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Dieser Artikel erscheint am 20. Oktober 2021

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Beschreibung

Die Hanfpflanze Cannabis sativa war bis in die 1920er Jahre als Arznei frei in Apotheken erhältlich. Erst die Opiumkonferenz in Genf 1924 stellte Hanf unter Drogenkontrolle. Seitdem steht die alte Kulturpflanze in einer Reihe mit Morphium, Heroin und Kokain. In Deutschland ist ihr Anbau verboten, unabhängig davon, ob es sich um Nutz- oder um Drogenhanf handelt. Cannabis galt bereits im alten China, bei den Ägyptern und im antiken Rom als wichtiges Heilmittel gegen verschiedene Leiden. Selbst Hildegard von Bingen erwähnte Hanf in ihren Schriften als Medikament. Die Entdeckung des Endocannabinoid-Systems im Menschen und moderne neurobiologische Forschung eröffnen einen völlig neuen Blick auf das Potenzial der Pflanze, die Rausch-, Schmerz- oder gar Genussmittel sein kann. Die Lernenden erwerben auf der Grundlage neurobiologischen Fachwissens in einem Rollenspiel Bewertungskompetenz zur Teilhabe am aktuellen gesellschaftlichen Diskurs.

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