Moralphilosophie im Ethikunterricht

Von Aristoteles' Tugendethik bis zu Kants kategorischem Imperativ

Was ist moralisch richtiges Handeln? Welche Handlungen sind moralisch korrekt und welche nicht? RAAbits Unterrichtsmaterial für die Moralphilosophie erlaubt den Lernenden, sich mit den Grundpositionen der philosophischen Ethik vertraut zu machen und beleuchtet dabei auch den Ethik-Moral-Unterschied. Nutzen Sie Bildimpulse, Textimpulse und Fallbeispiele zur praktischen Auseinandersetzung mit dem Thema Moralphilosophie und zur Veranschaulichung verschiedener Gedankenexperimente. Mit Plakaten, Infografiken und vielem mehr werden Themen wie Aristoteles’ Tugendethik oder der kategorische Imperativ von Kant durch die Lernenden selbst erarbeitet und ihnen verständlich gemacht.

Zentrale Positionen der Moralphilosophie

Was bedeutet moralisch gutes Handeln? Und welche Prinzipien und Werte helfen dabei, vernunftbasierte Entscheidungen zu treffen? Betrachten Sie mit RAAbits Unterrichtsmaterial zentrale Positionen Moralphilosophie und geben Sie den Lernenden eine Einleitung in die vier Hauptpositionen:

  • Die aristotelische Tugendethik

  • Kants Pflichtethik

  • Benthams Utilitarismus

  • Habermas‘ Diskursethik

In der 9-stündigen Unterrichtsreihe werden Texte analysiert, Informationen recherchiert, ethische Entscheidungssituationen analysiert und Ihre Schüler:innen lernen dabei, sich begründet zu positionieren. Im Anschluss stellen Sie das Gelernte auf die Probe, wenn Ihre Klasse mit dem Trolley-Problem konfrontiert wird. Stellen Sie das Szenario mit dem bereitgestellten Video vor und nutzen Sie das beiliegende Material, um verschiedene philosophische Ansätze am Beispiel zu demonstrieren.

Utilitarismus mit RAABE unterrichten

Kann man Glück berechnen? Laut Jeremy Bentham geht das. Man addiere die Werte für Intensität, Dauer und Nähe der zu erwartenden Freude und wähle dann diejenige Handlung, welche für die Mehrheit mehr Freude als Leid hervorruft. Auf diesem Gedanken beruht der klassische Utilitarismus, den Sie mit dem Unterrichtsmaterial von RAABE in Ihrer Klasse genauer betrachten. Entdecken Sie, wie Jeremy Bentham das Prinzip der Nützlichkeit begründet, wie man den Wert von Freude und Leid misst und welche Mängel der Quantitätsutilitarismus aufweist.

Anschließend wird der qualitative Utilitarismus von John Stuart Mill beleuchtet, bevor der Regel- und Handlungsutilitarismus eingeführt wird. Der Inhalt wird durch Comics und Fallbeispiele unterhaltsam vermittelt, während Sie durch Vorschläge für Tafelbilder und hilfreiche Erläuterungen unterstützt werden.

Immanuel Kant und der kategorische Imperativ

Moralphilosophie ist mehr als nur trockene Theorie. Mit RAAbits Unterrichtsmaterial lassen Sie Ihre Lernenden im Rahmen einer Webquest zentrale Begriffe der Kantischen Philosophie erarbeiten. Mithilfe einer Placemat erschließen sie sich den kategorischen Imperativ, suchen ihre Definition auf dem „Markt der Begriffe“ meistbietend zu verkaufen und erproben anhand von Filmsequenzen dessen Anwendung auf Alltagssituationen.

Für die Sekundarstufe II steht Ihnen eine Einführung in Kants Ethik zur Verfügung, in der sich die Lernenden zunächst mit ihrem alltagssprachlichen Verständnis der Begriffe „Wille“ und „Wollen“ auseinandersetzen. Anschließend befassen sie sich mit der spezifischen Bedeutung des guten Willens bei Kant. Eine Karikatur verdeutlicht, dass es im Zuge der Anwendung des kategorischen Imperativs zur Pflichtenkollision kommen kann, und in Kleingruppen setzen sich die Lernenden mit unterschiedlichen Formulierungen des Kategorischen Imperativs auseinander.